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· Januar, 2013

Artikel vom Kurzmeldungen vom Januar, 2013

Chinesen entschuldigen sich bei Tibetern

Eine Facebookseite mit dem Namen “Chinese Apologize to Tibetans” [Chinesen entschuldigen sich bei Tibetern] wurde von einer Gruppe Auslandschinesen gegründet, um Informationen über die Menschenrechtssituation in Tibet zu sammeln.

#aufschrei erzählt von sexueller Belästigung

Was ich an #aufschrei mag,ist,dass dieser “Minisexismus” in der Masse mal sein ganzes hässliches Gesicht zeigt und nicht runtergespielt wird

twittert Journelle. Unter dem Hashtag #aufschrei erzählen Twitternutzerinnen von sexueller Belästigung oder Missbrauch im Alltag, bei der Arbeit oder in der Schule. Ina Marinescu hat in ihrem Blog einige Tweets gesammelt.

Präsentation der Balkanminderheiten

Face the Balkans subjects of stories

Screenshot der Website “Face the Balkans”.

Fünfzehn junge Journalisten aus sechs verschiedenen Ländern haben eine Reihe persönlicher Geschichten über Vertreter der Minderheiten (im weiten Sinne) in Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Serbien und Mazedonien produziert. Die Geschichten sind auf Englisch, Deutsch, und Französisch auf der Website “Face the Balkans” verfügbar.

Jordanien: Weißen guten Morgen aus Amman

Amin Amin teilt dieses Foto von heute Morgen aus der jordanischen Hauptstadt Amman:

A good white morning from Amman

Einen weißen guten Morgen aus Amman. Foto bei Twitter geteilt von @aamin1968

Parallelen zwischen Religions- und Urheberrechtskriegen

Rick Falkvinge, Gründer der Piratenpartei, reinterpretiert die Religionskriege, die Europa im 16. und 17. Jahrhundert verwüsteten [en], vor dem Hintergrund des aktuellen Konfliktes um Informationskontrolle durch erdrückende Gesetzgebung in Bezug auf Urheberrecht und Meinungsfreiheit:

Bei den Religionskriegen ging es niemals um die Religion an sich. Es ging um die Macht der Interpretation, darum, wer das Wissen und die Kultur, die den Massen zugänglich war, kontrollierte. Es war ein Krieg der Wächter der Information.

“Wie geht's dir in Bamako?” Ein Gespräch mit Awa in Mali

Ein tägliches Skypegespräch (auf Französisch) zwischen Awa Traoré in Bamako und Anne Morin in Frankreich (via @annagueye)

Anne Morin und Awa Traoré unterhalten sich über das tägliche Leben in Bamako, unsichere Löhne, die Lebenshaltungskosten und die politische Unsicherheit, während der Krieg das Land erfasst.

Was in Island wirklich los ist

Weil ich die Lügen satt habe, die ihr alle verbreitet

Baldur Bjarnason versucht in seinem Blog Studio Tendra, den Verlauf der Krise in Island wahrheitsgemäß darzustellen [en]. Er geht vor allem auf die von beiden Seiten gewollten Beziehungen zwischen der isländischen Regierung und dem Internationalen Währungsfonds ein, macht den Bankrott der Banken und dessen Folgen sowie das Scheitern der Verstaatlichung der Banken verständlich und prangert vor allem die schwere Lage von immer mehr isländischen Bürgern an, die vom Gewicht von Hypothekenkrediten erdrückt werden, deren Zinsen mit dem Sturz der isländischen Krone gestiegen sind. Warum diese Unwahrheiten verbreitet werden? Der Blogger zieht den zynischen Schluss: “Ich weiß nur eins: Man belügt euch und die Isländer sind sehr gut darin, sich selbst zu belügen. Wären wir das nicht, wären wir in diesen Schlamassel gar nicht erst geraten.”