· Juni, 2015

Artikel über Ost- und Zentraleuropa vom Juni, 2015

Das Internet versiegt: Wie das Recht auf Vergessenwerden Russlands Suchmaschinen verändern könnte

Eine Webseite, die von russischen Werbetreibenden initiiert worden ist, fordert dazu auf, sich vorzustellen, wie russische Suchmaschinen im Jahre 2018 aussehen könnten, falls das Recht auf Vergessenwerden tatsächlich wirksam wird.

Verwässert der Kreml Russlands Recht auf Vergessenwerden?

Berichten zufolge hat der Kreml sich mit Yandex darüber verständigt, den Gesetzentwurf abzuschwächen, der dem RuNet ein Recht auf Vergessenwerden bescheren wird.

Russischer Gesetzgeber stimmt in erster Lesung für das Recht auf Vergessenwerden

Nur verschwindend wenige Abgeordnete stimmten gegen den neuen Gesetzentwurf, während die überwältigende Mehrheit des Parlaments für das "Recht auf Vergessenwerden" ist, das Suchmaschinen reguliert.

Russland treibt Recht auf Vergessenwerden voran, obwohl die Internetbranche protestiert

Der Gesetzgeber besteht vehement darauf, neue gesetzliche Regelungen zu beschließen, die von Suchmaschinen in Russland verlangen, auf Wunsch von Nutzern Links und auf Suchergebnisse bezogene Inhalte zu löschen.

Mazedonien: Flüchtlingsaktivist beendet Hungerstreik

Russische Aktivistinnen protestieren mit Stilettos und Hundehalsband gegen Sadisten-Gesetz

Das "Sadisten-Gesetz" ist Ende Mai in die Duma eingebracht worden. Es würde die Bedingungen ändern, unter denen Beamte Gewalt anwenden dürfen: vom einfachen Ungehorsam bis zum Ausbruch aus dem Gefängnis.

Mazedonien: Vor dem Parlament tritt Menschenrechtsaktivist für Flüchtlinge in den Hungerstreik

Die plagende Frage des Nachkriegs-Bosnien und Herzegowina: Wer bin ich?

Nach einem brutalen Kampf um Unabhängigkeit in den 1990ern bleibt Bosnien und Herzegowina eines der ethnisch vielfältigsten Länder Europas. Was bedeutet es, heutzutage aus Bosnien und Herzegowina zu stammen?

Russlands Trollfabrik vor Gericht zerren

Vor zwei Wochen hat eine Frau namens Ludmilla Sawtschuk bekannt gegeben, dass sie Russlands bekannteste Trollfabrik verklagt, die Internet Research Agency. Sie sagt, sie habe dort als verdeckte Reporterin gearbeitet.

Russland will Twitter erneut besiegt haben: Hier steht, was wirklich geschah

Russlands Zensur behauptet nicht zum ersten Mal, Twitter überzeugt zu haben, bestimmte Inhalte zu entfernen. Wie schon früher, ist auch Moskaus aktuelle Mitteilung, dass Twitter "32 Links entfernt" habe, unrichtig.