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Bulgariens erstes Crowdfunding Journalismus-Projekt

Wenn nicht anders angegeben, führen Links im nachfolgenden Artikel zu englischsprachigen Webseiten.

Bulgarien, ein Mitglied der Europäischen Union, hat ein großes Problem mit der Pressefreiheit. Das Land am Balkan rangiert auf Platz 106 von insgesamt 180 Ländern, laut einem Index der Pressefreiheit, der 2015 von Reporter ohne Grenzen erstellt wurde.

Vor diesem ungemütlichen Hintergrund entstand ein neues Medienprojekt. Es hat sich die ehrgeizige Aufgabe gestellt, den Medienimperien lokaler Oligarchen Opposition zu bieten und der Öffentlichkeit einen alternativen Zugang zu Informationen zu verschaffen.

KlinKlin.bg wurde von Journalisten, Designern und Bloggern gegründet. Ziel ist es, ein unabhängiges, durch crowdfunding finanziertes Journalismusprojekt aufzubauen, ähnlich denen, die von gleichgesinnten Kollegen in anderen Ländern gestartet wurden: Etwa in den Niederlanden (decorespondent.nl), in Deutschland (krautreporter.de) und Kanada (ricochet.media). KlinKlin hat es jedoch mit einer größeren Herausforderung zu tun: 86.5% der Bürger hat kein Vertrauen in lokale Medien.

KlinKlin befindet sich noch im Frühstadium, es werden derzeit Unterstützung und Geldspenden gesammelt. Aktuell ist die Webseite auf Bulgarisch, doch das Team erwägt auch eine englische Version. In weniger als einer Woche sammelte die Facebook Seite von KlinKlin bereits knapp 2,700 Fans. Es folgt das Promotions-Video, komplett versehen mit englischen Untertiteln.

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