Wir übersetzen die Beiträge von Global Voices in viele Sprachen, damit die Bürgermedien aus aller Welt für alle zugänglich werden.

Erfahre mehr zu Lingua-Übersetzungen  »

Die Geschichte der Hungerflüchtlinge aus Niger in Ostalgerien

In den vergangenen Wochen strömten hunderte subsaharische Immigranten aus Mali oder Niger in grenznahe Städte in Ostalgerien. Liberté Algérie [fr] erzählt die Geschichte und die Gründe derer, die sich entschlossen haben auszuwandern:

Les conditions de vie au hangar de la cité Bourroh sont inhumaines. A l’intérieur du hangar, les Subsahariens ont dressé des tentes, une soixantaine environ. A l’intérieur de chaque tente, trop exiguë, vivent, serrés les uns contre les autres, tous les membres d’une même famille. [..] Meriem et Aïcha sont deux sœurs âgées respectivement de 10 et 12 ans. Avec leur mère, elles ont fui leur pays d’origine, le Niger, à cause de la pauvreté. “Nous avons quitté notre pays, parce que nous n’avions plus quoi manger. Meriem et Aïcha sont deux sœurs âgées respectivement de 10 et 12 ans. Egalement originaires du Niger, Sakina, sa fille Asma et ses deux petits-enfants s’étaient réfugiés à Aïn Guezzam, dans la wilaya de Tamanrasset, à l’extrême sud du Sahara. Dans un arabe approximatif, notre interlocutrice nous apprendra qu’ils font partie d’un groupe qui a fui la faim au Niger.

Die Lebensbedingungen in der Lagerhalle in der Stadt Bourroh sind unmenschlich. Im Inneren der Halle haben die Immigranten aus Subsahara-Afrika rund 60 Zelte aufgestellt. In jedem der sehr kleinen Zelte leben alle Mitglieder einer Familie dicht aneinander gedrängt zusammen. […] Die 10-jährige Meriem und die 12-jährige Aïcha sind Schwestern, die zusammen mit ihrer Mutter auf Grund der Armut aus ihrem Heimatland Niger geflohen sind. “Wir haben unser Land verlassen, weil wir nichts mehr zu essen hatten”, so Meriem. Sakina, die ebenfalls aus Niger stammt, ihre Tochter Asma und ihre zwei Enkelkinder sind Flüchtlinge in Ain Guezzam in dem Verwaltungsbezirk Tamanrasset im äußersten Süden der Wüste Sahara. In gebrochenem Arabisch erzählt uns Sakira, dass sie Teil einer Gruppe sind, die vor dem Hunger in Niger geflohen sind.

Unterhaltung beginnen

Für Autoren: Anmelden »

Richtlinien

  • Alle Kommentare werden moderiert. Sende nicht mehrmals den gleichen Kommentar, damit er nicht als Spam gelöscht wird.
  • Bitte geh respektvoll mit anderen um. Hass-Kommentare, Obszönes und persönliche Beleidigungen werden nicht freigeschaltet..