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Kamerun zerstört 3.000 Häuser und überlässt 15.000 Menschen der Obdachlosigkeit

Der Blogger Mathias Mouendé Ngamo berichtet aus erster Hand [fr] über die Zerstörung von ungefähr 3.000 Häusern in Nkomba, einem Stadtteil von Douala in Kamerun. Schätzungen zufolge leben über 15.000 Menschen in dieser informellen Siedlung, die auf einem Grundstück der Mission für die Entwicklung und die Verwaltung von Industriezonen entstand. Dieses öffentliche Unternehmen ist dafür zuständig, industrielle Gebiete in Kamerun zu schaffen:

Des policiers et gendarmes empêchent aux habitants de franchir le cordon de sécurité. Plus de 150 éléments des forces du maintien de l’ordre encadrent l’opération des casses. Ils sont constitués des policiers de l’Equipe spéciale d’intervention rapide (Esir), du Groupement mobile d’intervention n°2 (Gmi2), des gendarmes et des forces spéciales de la Misca. Les hommes en tenues sont armés de fusils, de matraques et de bombes à gaz lacrymogène. Des camions antiémeutes de la police et de la gendarmerie sont garés dans un coin. Une bombe à gaz lacrymogène est lancée pour repousser les sinistrés qui défient les forces de l’ordre. La foule se disperse…

C’est la troisième journée des casses au quartier Nkomba. Les déguerpissements ont débuté mercredi 26 mars 2014, vers 5 h. Les maisons ciblées sont celles établies sur le terrain de la Mission d’aménagement et de gestion des zones industrielles (Magzi).

Polizisten hindern die Einwohner daran, die Sicherheitsabsperrung zu durchbrechen. Mehr als 150 Sicherheitskräfte, die sich aus Angehörigen der Spezialeinheit für schnelle Einsätze (Esir), der mobilen Interventionseinheit Nummer 2 (GMI2) und Spezialeinheiten der Friedensmission der Afrikanischen Union (MISCA) zusammensetzen, dirigieren die Zerstörung. Die uniformierten Männer sind bewaffnet mit Pistolen, Knüppeln und Tränengas. Des Weiteren stehen Wasserwerfer der Polizei bereit. Ein Tränengaskanister wird eingesetzt, um die Geschädigten, die sich der Polizei in den Weg stellen, zurückzudrängen. Dann löst sich die Menschenmenge auf.

Dies ist der dritte Tag der Zerstörung in Nkomba. Die Zwangsräumung begann am Mittwoch, den 26. März 2014 um fünf Uhr morgens. Die im Fokus stehenden Häuser stehen auf dem Grundstück der Mission für die Entwicklung und die Verwaltung von Industriezonen in Kamerun.

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