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Kasachstan: Geschichte, Kultur und Internet

Während in der Ukraine zur Geschichte des Landes grundsätzlich Stellung bezogen und der Holodomor (Hungersnot in den 1930er Jahren) als Völkermord der Nation durch das kommunistische Regime bezeichnet wird, verhalten sich kasachische Behörden sehr zurückhalten zum vergleichbaren Desaster der Stalin-Ära, bei dem mehr als 30 % der Kasachen starben. Schriftsteller sagt dazu [ru]:

Die Hungersnot in Khttp://www.heise.de/asachstan war nicht nur Genozid, sondern Ethnozid, denn sie hinterließ tiefgreifende Spuren in der kasachischen Kultur: die Wirtschaftsform, die Besiedelung, das Wohnen und die Kleidung veränderten sich dramatisch. Die Vielschichtigkeit der früher vorhandenen kasachischen Nomadenkultur, die in den 1920er Jahren noch vorhanden war, wurde in den Jahren der Hungersnot ausgerottet.

Alim-atenbek beschäftigt sich mit der Entwicklung des kasachischen Kinos. Einer der neuesten kasachischen Filme, “The Gift to Stalin” (Das Geschenk an Stalin), eröffnete das südkoreanische Filmfestival, während ein anderer Film, “The Tulip” (Die Tulpe), den CNN APSA Viewers Choice Award bekommen hat [ru]:

Drei Filme, die ich mir vor Kurzem im Kino angesehen haben, waren kasachisch… Für nächstes Jahr planen die KazakhFilm Studios 15 Filme, und falls die Hälfte von vergleichbarer Qualität sein wird, könnte man von einem Wiedererwachen des heimischen Kinos sprechen.

Während in der russischen Blogosphäre darüber diskutiert wird, ob die Bereitstellung von Websites für weiterführende Schulen Diebstahl von öffentlichen Geldern darstellt, schlägt Megakhuimyak vor, sich einmal anzusehen, wie im Bereich e-Government mit staatlichen Fördergeldern umgegangen wird [ru]:

51 Milliarden Tenge, was 425 Millionen Dollar entspricht, wurden für dieses e-Government-Portal ausgegeben (http://www.e.gov.kz/wps/portal)

Cheerful-husky führt die Internet-Debatte fort und findet heraus, dass die meisten kasachischen Google-Anzeigen auf religiöse Websites zurückverfolgt werden können [ru]:

Ein Link, der “Ich hasse mein Leben” lautet, findet immer Aufmerksamkeit. Offenbar gelangt man darüber zu einer Website names “Studentstan”, die anscheinend einer christlichen Organisation zuzuordnen ist. Love.kz hat nichts mit Dating zu tun – auch hier handelt es sich um eine Mission und bei der Liebe, über die gesprochen wird, handelt es sich um die Liebe Gottes.

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