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Mongolei: Dokumentation von wildlebenden Schneeleoparden-Babys

Originalartikel aus dem Jahr 2012

Schneeleoparden sind selten und sehr scheu. Ein Team von Wissenschaftlern der Organisation „Snow Leopard Trust“ [Schneeleoparden-Stiftung] ist dabei eine Langzeitstudie über die Großkatzen durchzuführen und hat kürzlich zwei Schneeleopardinnen, Anu und Lasya, begleitet und diese nach der Geburt ihrer Jungen in deren Höhlen in der südlichen Gobi-Region der Mongolei besucht.

Orjan und seine Kollegen, Sumbee Tomorsukh aus der Mongolei, Mattia Colombo aus Italien und Dr. Carol Esson aus Australien (eine amtliche Tierärztin) schildern ihre Beobachtungen in ihrem Blog:

On June 21st, 2012, our field team made a remarkable visit to the den sites of Anu and Lasya. These two females are part of our long-term ecological study and wear GPS tracking collars that help us identify their movements. With this data, we can learn critical information about snow leopard range, habitat and prey needs. This allows us to better understand snow leopards and the threats they face, and make the most of our resources to protect these endangered cats.

In May, Anu and Lasya began to restrict their daily movements to smaller and smaller areas, which the team interpreted as a signal that both were preparing to give birth. Traveling through steep and rocky mountain outcroppings, the team followed VHF signals transmitted by the collars and finally located the dens.

Am 21. Juni 2012 erlebte unser Feldteam bei einem Besuch der Höhlen von Anu und Lasya etwas Bemerkenswertes. Diese zwei Weibchen sind Teil unserer langfristigen ökologischen Studie und tragen mit GPS ausgestattete Halsbänder, die uns helfen, ihre Bewegungen nachzuverfolgen. Mit diesen Daten können wir wichtige Informationen über Reichweite, Lebensraum und das Beuteschema der Schneeleoparden lernen. Das ermöglicht uns, Schneeleoparden und die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, besser zu verstehen und unsere Ressourcen optimal zu nutzen, um diese vom Aussterben bedrohten Großkatzen zu schützen.

Im Mai begannen Anu und Lasya ihre täglichen Bewegungen auf immer kleinere Gebiete zu beschränken, was unser Team als ein Zeichen dafür interpretierte, dass sich beide auf die Geburt vorbereiteten. Auf einer Reise durch steile und felsige Berggipfel folgte unser Team den von den Halsbändern übertragenen VHF-Signalen und fand schließlich die Höhlen.

Die Wissenschaftler haben auch ein kurzes Video der zwei niedlichen Schneeleoparden-Babys auf YouTube hochgeladen:

Wildlebende Schneeleoparden-Babys

Sie haben versprochen, ihre Beobachtungen auf dem neusten Stand zu halten und jegliche Fragen aus dem Publikum im Kommentarbereich zu beantworten:

Thank you all so much for leaving comments, and asking about the mother's reaction to the smell of humans is very important. After we went to the sites, we have been tracking the mom's locations via GPS and both have returned to their dens and are actively taking care of their cubs, so no worries there. :)

Herzlichen Dank für all eure Kommentare und auch die Fragen zur Reaktion der Mütter auf den Geruch von uns Menschen, was sehr wichtig ist. Seitdem wir in den Höhlen waren, haben wir die Aufenthaltsorte der Mütter über GPS mitverfolgt. Beide sind zu ihren Jungtieren zurückgekehrt und kümmern sich aktiv um sie. Also kein Grund zur Sorge. :)

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