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China: Grüne Olypiade und eine Schauspielerin als UN-Umwelt-Botschafterin

Dan Beekman von “Blogging Beijing” verschafft uns einen Überblick über Pekings Umweltprobleme. Er spricht mit NGOs und Studentenführern über “Green Olympics“, einer der drei Schwerpunkte der diesjährigen Spiele. Vor kurzem interviewte er auch Wu Dengming von ein Umwelt-Maschinenhaus aus Chongqing in Zentralchina.

Wu sagt über das Ende der Spiele:

Nach der Olympiade wird sich diese [Umwelt-] Bewegung fortsetzen. China kann nicht wieder zurück. Die Menschen wissen jetzt, was passieren muss. Organisationen wie wir spielen eine immer größere Rolle in der Gesellschaft.

UNESCO-Funktionär Gaoming Jiang spricht bei China Dialogue über Pekings massives Wasserproblem. Die Wasserzufuhr ist verschmutzt (ein Cocktail aus Dünger und Exkrementen) – und darüber hinaus gibt es einfach zu wenig Wasser. Er gibt Expertenstatements zur Reinigung ab, und schließt mit dem Vorschlag:

Ökomanagement muss mit der Armutsbekämpfung und der Schaffung von Wohlstand verbunden werden. Das Problem, Wasserquellen zu schützen, ist menschgemacht. Wir sollten diesen Regionen helfen ihre Energieprobleme zu lösen, etwa durch Methanverwertung und eine verteilte Infrastruktur. Wir müssen uns auch um die Hygiene, Müllverwertung und Wasserreinigung kümmern. So werden die Gebiete eine gesunde Vegetation bekommen, es würde genug Wasser produziert werden und es wird sauberes Wasser in die Reservoirs fließen.

Alex Pasternack kommentiert bei Treehugger die Entscheidung des UN Entwicklungsprogramms, eine chinesische Prominente zur Nationalbotschafterin für die Umwelt zu machen. Die Schauspielerin Zhou Xun wurde bekannt mit ihren Rollen in Balzac und Little Chinese Seamstress, sowie dem bewegenden chinesischen Film Suzhou River. Er sagt:

In einem Land, indem sich die Menschen immer weniger um den Umweltschutz kümmern (vor allem die jungen), je mehr darüber geredet wird, könnten prominente Umweltschützer wirklich der beste Weg sein, die Botschaft zu verbreiten. Und abseits von der pelztragenden Gong Li (oder Leo, auf einem Trip nach Hong Kong), haben sich nur wenige Stars in China offen für die Umwelt ausgesprochen. Zu schade. Promi-Kampagnen können sich von den typischen Regierungsaktionen absetzen …

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