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Grüne Stimmen am Earth Day 2008

Die Blogger haben den 22. April – den Earth Day – auf unterschiedliche Weise gefeiert: Manche schrieben über die Bedeutung des Tages, andere machten eine Presseschau, teilten Leseempfehlungen und sprachen über den Klimawandel. In diesem kurzen Überblick bekommen wir eine Ahnung davon, wie die Blogger den ‘Tag der Erde 2008′ wahrnahmen.

Wir beginnen in Südafrika: Bei carbon copy fragt Rory, ob der Earth Day nicht in die Irre führt. Er verweist auf einen Artikel, und wirft ein: “Der Planet wird überleben – aber was ist mit uns?”

Im changing climates blog schreibt Juan über die Notwendigkeit, Parks an den Klimawandel anzupassen und spricht über den Ethosha Nationalpark.

 Im Park kam es gerade zu großen Überflutungen, vielleicht den größten seit 40 Jahren, die die Ebenen überspülten und so das Nahrungsverhalten aller Tiere veränderte. Veränderung ist nicht immer schlecht, aber es braucht genaue Beobachtung, damit wir wirklich alles tun, um ein belastbares Ökosystem aufzubauen. Manche Tiere haben plötzlich ungewohnt viel Wasser, wodurch sie kräftiger werden, andere Tiere müssen weiter verteilte Herden Jagen, weil die Beute sich nicht mehr um ein bestimmtes Wasserloch versammelt. Es ist eine neue Zeit für das wilde Afrika angebrochen, und die Schutzgebiete müssen sich entsprechend anpassen.

Urbansprout wirft einen Blick auf die Geschichte des Earth Day und überlegt, warum es keine Feiern und Aktionen in Südafrika gab. Der Blog geht auch auf die größten politischen und ökonomischen Umweltprobleme ein.

 Der Earth Day ist eine edle Aktion und verdient es, dass man sich mit ihm befasst. Eine Lokalzeitung war auf uns zugekommen um zu erfahren, was Südafrikaner am Earth Day unternehmen. Trotz intensiver Suche fanden wir nichts. Wir schoben es auf eine allgemeine Teilnahmslosigkeit, mangelndes Bewusstsein und Probleme im eigenen Land.

Aber es gibt nicht zu wenige Veranstaltungen, weil wir uns nicht genug Sorgen machen: Die Welt hat sich noch nie so sehr um die Umwelt gesorgt wie im Moment – alle Firmen und Hersteller beteuern ihre Bemühungen, den Planeten zu retten. Regierungen und Unternehmen betreiben internationale Kampagnen für die Umwelt – die brauchen keinen Earth Day, um ihren grünen Weg zu beschreiten.

China:  Im Blog China Dialogue zeigt David Suzuki eine Lesung eines Professors für nachhaltige Entwicklung der Universität von British Columbia. Der Professor argumentiert: “Wir müssen uns wieder auf das ‘Öko’ in ‘Ökologie’ konzentrieren.”

Amerika:  Der Ecopoliticologist Tim Hurst hat einen Überblick über die Anordnungen des Gouverneurs von Colorado, der eine ambitionierte Umwelt-Agenda vertritt.

Sarah Kuck von Worldchanging wirft einen Blick auf die Schlagzeilen am Earth Day und beobachtet:

 An den vergangenen Earth Days konnten die Leser der meisten Zeitungen Statistiken über Umweltverschmutzung, Klimawandel oder Umweltzerstörung erwarten. Aber dieses Jahr scheint die Berichterstattung anders zu sein. Nicht, dass die Zerstörung zurückgegangen sei, aber wir wissen mehr über dieses Problem, und unser Verhältnis zu diesem Thema hat sich verändert. Da nun die Meisten ein Problembewusstsein entwickelt haben geht es nicht mehr darum, das Problem zu definieren, sondern Lösungen vorzustellen, oder zumindest Öko-Produkte als Lösung darzustellen.

 Cascadia Brian schreibt auf dem Blog ‘Its getting hot in here‘, welche Artikel zum Earth Day lesenswert sind.

Israel: The Green Prophet wird diese Woche eine Reihe von Artikeln veröffentlichen, in denen er über Unternehmen schreibt, die mit gebrauchten Materialien arbeiten. Karen weißt auf zwei Websites hin, die für mehr Wiederverwertung in Israel eintreten.

Zum Schluss behauptet Yehuda, wandern sei in Amerika eine Nischenaktivität. Im Gegensatz dazu haben Wanderungen eine lange Tradition bei israelischen Jugendgruppen, an den Schulen, an ‘Wandertagen’, in Gemeinschaften und Organisationen.

Einen frohen Tag der Erde. Geht raus, und wandert durch eure Umgebung. Euer Land. Euren Planeten. Solange wir ihn noch haben.

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