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Workeer.de: Eine Arbeitsplatzbörse für Geflüchtete

Screenshot der Seite workeer.de

Screenshot der Seite workeer.de

Workeer ist die erste Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Geflüchtete richtet. Durch diese Plattform soll ein Raum sowohl für Geflüchtete, als auch Arbeitgeber geschaffen werden, um den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und zu geeigneten Arbeitskräften zu erleichtern.

Die Jobbörse entstand im Juli 2015 im Rahmen der Abschlussarbeit der Studenten David Jakob und Philipp Kühn. Für sie sind Flüchtlinge motivierte, engagierte und oft gut ausgebildete Arbeitskräfte, die durch ihre oft besondere Lebensgeschichte, kulturellen Prägungen und Erfahrungen Unternehmen nachhaltig bereichern können. Laut den beiden Gründern hat die Jobbörse viele Potentiale, nicht nur Geflüchtete und Arbeitgeber zu verbinden. Sie betonen, dass die Integration von Flüchtlingen in den deutsch Arbeitsmarkt das gesellschaftliche Klima nachhaltig verändern könne. Auf ihrer Webseite schreiben sie:

Ein gelungener Einstieg von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist für die gesamte Gesellschaft ein Erfolg. Flüchtlinge sind nicht länger auf Sozialleistungen angewiesen, sondern können ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten. Als Steuerzahler tragen sie dann sogar zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands bei. Auch der positive Effekt auf die Integration von Flüchtlingen und deren Lebensgefühl führt im Endeffekt zu einem verbesserten Gesellschaftsklima und ist damit nicht zu unterschätzen. Von einer gelungenen Integration in den Arbeitsmarkt, kann unsere Gesellschaft nur profitieren.

Die Plattform soll für die speziellen Anforderungen und Kenntnisse geflüchteter Arbeitssuchender ausgerichtet sein. So können Profile angelegt werden, die zum Beispiel Sprachkenntnisse hervorheben. Arbeitgeber sollen in Zukunft auch spezielle Beratungen und Hilfsangebote erhalten, die die bürokratischen Hürden erleichtern sollen. Das Projekt befindet sich zur Zeit noch in der Testphase und soll bis Ende 2015 offiziell gestartet werden. Die Initiatoren bitten um Feedback, das bis zum Start der offiziellen Version Ende 2015 berücksichtigt werden soll.

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