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Marokko: Die Großen Städte

Marokko ist für viele Dinge bekannt: Minz-Tee, Kuskus, ein Film, der kaum etwas mit dem Land zu tun hat … und natürlich die großen Städte, von denen einige diese Woche das Gesprächsthema in den Blogs waren.

Fez war eines der heißesten Themen. Dar Mystere, ein Blog von zwei Briten die in der Altstadt von Fez ein Haus renovieren, berichtet über die Schwierigkeit in ihre Wahlheimat zu gelangen:

 Seit unser Haus halbwegs bewohnbar ist, das Loch im Dach (halqa) abgedichtet ist, die Vorhänge, die Küche, die Polster fertig … gibt es keinen Direktflug von Fez nach Großbritannien. GB Airline fliegt noch bis zum 29. März, aber keiner scheint mehr buchen zu können, und wenn Easyjet die Route übernimmt wird sie eingestellt werden.

Die Blogger zeigen auch Bilder von ihrem Renovierungsprojekt:

Dar Mystere

The View From Fez hat eine Artikel von einem Studenten am American Language Center (Fez) über die Wahrnehmung der Umweltverschmutzung in Fez:

Außerdem gibt es viele Fabriken in der Nähe von Fez. Einige in Sidi Brahim, einige in Bensouda, Bab Ftouh … etc.  Diese Fabriken produzieren eine Menge Abgase die die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt, vor allem die der Kinder.

Dazu kommen die Verkehrsmittel, vor allem die Taxis und Busse, die die Luft verschmutzen.

Da meine Stadt für ihr Handwerk bekannt ist benutzen die Arbeiter in Medina Chemikalien um ihre Waren – Keramik, Mosaiken, Silberarbeiten – schnell zu trocknen. Dabei steigt schwarzer Rauch auf der stinkt und die Menschen erstickt.

Das schlimmste von allem sind die Abwasser, die durch jeden kleinen Fluss  in Fez schwimmen und am Ende den Fluss Sbou kontaminieren.

Ein Kommentator schreibt:

Wow, das ist wirklich abstoßend. Ist es wirklich so furchtbar? Es klingt wie das London bei Dickens.

Everything Morocco erinnert sich an das Leben in Fez vor ein paar Jahren, als die Supermärkte noch nicht da waren:

 Als ich neu war in Fez hielt ich jeden Abend bei einem Hanout (Lebensmittelgeschäft) um etwas zu Essen zu kaufen. Damals gab es noch kein Acima oder Marjane, es war also normal täglich zum Hanout zu fahren. Was mich wirklich störte war, nach etwas ganz bestimmten zu fragen und dann etwas anderes zu bekommen, das “genau so ist”.  Da wäre zum Beispiel Nutella und einige wirklich gute, ähnliche Produkte – und es gibt diese furchtbare Imitation aus Spanien, die in der Regel hart und trocken ist. Nicht im entferntesten vergleichbar. Es funktioniert mit jeder beliebigen Kaffee-Sorte: Du fragst nach Nescafe und bekommst Samar. Das gleiche Spiel mit Shampoo. Normalerweise gab es zwei Sorten von Pantene. In jedem anderen Hanout gab es die gleiche Auswahl. Zunächst dachte ich, in Marokko gab es nur ein eingeschränktes Warenangebot.

Die Stadt Tangier ist vor allem für seine schreckliche Geschichte als internationale Zone bekannt. Move it or Lose It schreibt über die Geräusche in der Stadt:

 Je nachdem, wo in der Stadt man steht ändern sich die Geräusche. Das gemeinsame Jubeln zum Fußball am Abend ist ganz normal und kann überall gehört werden. Koranzitate kommen in manchen Straßen von DVD-Händlern. Die Autos hupen weniger als im Sommer, aber mehr Jungen denken, mich fast umzurennen wäre einige gute Methode meine Aufmerksamkeit zu erlangen. Das Wetter ändert sich auf eine lustige Weise, weil man nicht weiß, wie es beliebter werden könnte.

Marrakesh ist als nächstes dran: The House in Marrakech schreibt:

Alle Wände in Marrakech, der ‘rosa Stadt’, sind rot oder pink angemalt. Ab und zusieht man eine Art gelb. Aber mit der Zeit bröckelt die Farbe ab, und die nächste Schicht sieht ein bisschen anders aus – was seinen ganz eigenen Charme hat.

The House in Marrakesh

Von dem Reiseblogger Born into This stammt dieses Foto aus Meknes:

Born into This - Meknes

1 Kommentar

  • […] Artikel erschien zuerst auf Global Voices. Die Übersetzung erfolgte durch Clemens Harten, Teil des Project Lingua“. Die Veröffentlichung auf der […]

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