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Krankenhäuser in Buenos Aires bekommen ihre eigenen “Patch Adams” Clowns

Payasos sin fronteras - 14  Gala Anual de Payasos sin Fronteras. 7 de Enero de 2008 foto tomada de la cuenta en Flickr de Imagen en Acción bajo licencia Creative Commons.

Jahresgala des gemeinnützigen Vereins “Clowns ohne Grenzen”. Foto von Mario Ximenez de Embun, veröffentlicht auf Flickr unter der Creative Commons Lizenz.

Der Senat von Buenos Aires hat kürzlich dem Einsatz von Gesundheitsclowns bei der stationären Behandlung traumatisierter Kinder gesetztlich zugestimmt. Die Clowns sollen mit den kleinen Patienten spielen und sie zum Lachen bringen.

Sich gesund lachen ist nun Pflicht in den Krankenhäusern von Buenos Aires in Argentinien.

“Cada servicio de terapia pediátrica deberá contar con un servicio de especialistas en el arte de clown o payasos hospitalario”, sostuvo el diputado Darío Golía, quien se inspiró en la labor del médico estadounidense Hunter “Patch” Adams, cuya risoterapia fue después llevada al cine, en 1998, protagonizada por el fenecido actor Robin Williams, de acuerdo con la agencia de noticias Télam.

„In Zukunft werden bei jeder stationären Behandlung von Kindern professionelle Clowns und Klinik-Clowns mit an Bord sein”, sagte der Abgeordnete Darío Golía, der von der Arbeit des amerikanischen Arztes Dr. Hunter “Patch” Adams inspiriert wurde, dessen Lachtherapie 1998 in dem gleichnamigen Hollywood-Streifen “Patch Adams” mit Robin Williams verfilmt wurde.

In der Gesetzesvorschrift heißt es ferner: „Als Klinik-Clown gilt jene Person, die in der Kunst der Clownerie ausgebildet wurde und welche die Bedingungen und Anforderungen erfüllt, die an die Ausübung dieser Tätigkeit in öffentlichen Krankenhäusern gestellt werden.”

GROßARTIG!  Öffentliche Krankenhäuser bekommen gesetzlich vorgeschriebene “Klinik-Clowns”

Auch mit dem Herzen kann man heilen.

Vor der Gesetzesverordnung gab es bereits vereinzelt Initiativen, bei denen Spiele und Humor zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse bei kleinen Patienten und deren Familien eingesetzt wurden, wie zum Beispiel in dem Kinderkrankenhaus “Sor María Ludovica” in La Plata und in anderen Krankenhäusern von Buenos Aires.

„La capacidad de la risa mejora el acto médico y esto ha sido científicamente demostrado cuando se descubre que el cortex cerebral libera impulsos eléctricos negativos un segundo después de comenzar a reír, cuando nos reímos el cerebro emite información necesaria para activar la secreción de encefalinas, que poseen propiedades similares a la morfina con capacidad de aliviar el dolor”, explicó Golía al fundamentar la ley.

„Die medizinische Wirkung von Lachen ist längst wissenschaftlich erwiesen: Ärzte fanden heraus, dass die Großhirnrinde (Cortex) bereits eine Sekunde nach Einsetzen des Lachens negative elektrische Impulse freisetzt. Das heißt: Wenn wir lachen, schüttet unser Gehirn sogenannte Enkephaline aus, körpereigene Botenstoffe, die ähnliche Eigenschaften wie Morphium besitzen und Schmerzen lindern können”, begründet Golía die Gesetzesverordnung.

Der Gesetzgeber stützt sich dabei auf die Lachtherapie und die sogenannte “Humanisierung im Krankenhaus”, bei der die Patienten „nach einem integrierten Behandlungskonzept behandelt werden, bei dem medizinische Verhaltensregeln und die Unterteilung in Gesunde und Kranke vermieden werden.”

Aber nicht alle sind mit dieser Maßnahme einverstanden. Auf Twitter haben viele ihre Vorbehalte zum Ausdruck gebracht:

Aha! Es mangelt an Ärzten, es mangelt an Verbandmitteln, es mangelt an Medikamenten, aber es wird Clowns in Krankenhäusern geben!!!

Ich hasse Clowns und ich hasse Krankenhäuser… Wie perfekt, dass das Gesetz nun beide zusammenführt. #Nicht

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