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GV Face: Weltweite Medienberichterstattung zu Syrien

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung über die syrische Krise in Abhängigkeit zu dem Ort, an dem du dich gerade aufhältst? Und was bedeutet das für Syrer?

Wir haben darüber und zu weiteren Themen in unserer zweiten Ausgabe von GV Face im Rahmen eines Google Hangouts am Montag, den 23. September 2013 um 15 Uhr UTC [koordinierte Weltzeit, in Deutschland ist das nach der mitteleuropäischen Sommerzeit 17 Uhr] diskutiert.

Berichte aus den USA und Großbritannien legen nah, chemische Waffen seien durch das Regime von Präsident Assad verwendet worden um im letzten Monat über tausend Menschen in Syrien zu töten. Russische Reporter behaupten dagegen, “alles sei gut” in Damaskus. Iranische Medien berichten, dass chemische Angriffe von “Rebellen” durchgeführt worden seien, um den Druck in Richtung einer internationalen Intervention zu erhöhen.

Während die Regierung der USA ein militärisches Eingreifen in Syrien abwägt, appellierte der russische Präsident Putin durch die Zeitung New York Times an das amerikanische Volk, ihre Waffen aus dem von Krieg erschütterten Land rauszuhalten. Videos, die auf Einsätze iranischen Militärs auf syrischem Boden hindeuten, verbreiteten sich über soziale Medien wie ein Lauffeuer.

Die Teilnehmer des Hangouts waren unter anderem die GV Syrien-Autorin Leila Nachawati (die ebenfalls Gründerin von Syria Untold ist, einem Storytelling-Projekt im Internet, das sich dem gewaltfreien, syrischen Aufstand widmet), RuNet Echo-Redakteur Kevin Rothrock, der über die Kolumnen [in der New York Times] von Putin und Mc Cain sprach und darüber, wie sie im russischen Internet wahrgenommen wurden, unsere MENA-Redakteurin Amira Al Hussaini, die das Thema der Bürger- und Massenmedien und ihrer Berichterstattung zu Syrien innerhalb des Nahen Ostens und Nordafrika anschnitt, unsere Redaktionsleiterin Solana Larsen, die sich zu der Rolle der Bürgermedien angesichts der Darstellung Syriens in den Massenmedien äußerte, unsere AdvocacyRedakteurin Ellery Biddle, die darüber sprach, wie die Rufe nach einer Intervention der USA von den US-amerikanischen Netzbürgern gedeutet werden und unser Geschäftsführer Ivan Sigal, der seine Meinung dazu äußerte, warum die Berichterstattung zu Syrien so ist, wie sie ist und zwar weltweit.

Hintergrundinformationen zur internationalen Berichterstattung über die Syrienkrise, siehe unsere Seite für die Sonderberichte [en].

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