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Südasien: Blogger diskutieren Wasserfragen

Blog Action Day ist eine Veranstaltung, die jedes Jahr am 15. Oktober die Blogger weltweit zusammenbringt, um am selben Tag über das gleiche Thema zu berichten. Das Aktions-Thema in diesem Jahr ist das “Wasser”. Eine Anzahl südasiatischer Blogger haben ebenfalls an dieser Aktion teilgenommen. Wir wollen einmal sehen, über was einige von Ihnen diskutiert haben.

Wassertöpfe in Mamallapuram, India warten darauf gefüllt zu werden. Bild von Flickr Nutzer mckaysavage. CC BY

India:

Ishrath vom Wandering Mist schreibt:

Wasser ist in Indien ein Paradox. Es war schon immer ein Segen und Fluch für die gesamte Nation gewesen. Nordindien bringt das Wasser in die Welt. Südindien kämpft um die Flüsse. Nordwest-Indien ist eine verdurstende Wüste. Und Ostindien hat den höchsten Niederschlag, der niemandem hilft.

Zu allem Überfluss umfassen die Wasserplagen auch Verschmutzung, Unzulänglichkeit, Verleugnung, Korruption, Űbertragbarkeitsprobleme, Zugang, Todt & Krankheiten, Umweltverschmutzung, verantwortungsloses vom Wasser abhängiges industrielles Wachstum und noch viel mehr. [..]

Wir haben unsere althergebrachte Lebensweise vergessen, wo jede natürliche Ressource, wie Wasser, gebraucht und nicht missbraucht wurde. Es gab keine endlosen Duschen, Whirlpools, Regen-Parties oder riesige Wassertanks, um sicherzustellen, dass Wasser bei allen Waschungen vorhanden war. Das Wasser wurde nach Gebrauch rationiert. Es gab keine 24/7 Wasser Konzepte und jeder Haushalt musste sein eigenes Stückchen Land bestellen. Wir, mit unserem Wissen, Erkenntnissen und Verantwortung, verwandeln die Erde unaufhörlich zu einer Hölle..

Aastha Kukreti von den Delhi Greens gibt 25 Tipps 25 zum Wasser sparen.

Abha Midha informiert:

In Indien hat die Sulabh Bewegung eine Revolution im Bereich der Abwasserentsorgung ausgelöst. Von Dr. Bindeshwar Pathak eingeführt, sind die Sulabh Toiletten eine kostengünstige und umweltfreundliche Lösung für die Menschen geworden

Wasserverteilungsstelle in Patan Nepal. Bild von Flickr Nutzer Wayan Vota. CC BY-NC

Nepal:

Bhumika Ghimire erläutert die Wasserproblematik in Nepal:

Die Wasser-Krise ist direkt mit Nepals Verschlechterung der Umwelt verbunden. In der Hauptstadt gibt es viele Stadteile, die sechs Tage in der Woche kein Wasser erhalten. Man ist gezwungen Wasser entweder von Händlern zu kaufen oder sich auf lokale Brunnen und Bäche zu verlassen, deren Wasser-Qualität nicht überwacht wird.

Ujjwal Acharya veröffentlicht ein Bild das zeigt, welche Rolle das Wasser in unserem täglichen Leben spielt.

Pakistan:

Obgleich Pakistan die schlimmsten Überschwemmungen im vergangenen Jahrhundert erlebt, sind einige Regionen trocken und leiden unter Wüstenbildung.

Khalida Brohi, ein einheimisches Mädchen aus Baluschistan, Pakistan bemerkt, dass die Einheimischen am stärksten vom Klimawandel betroffen werden:

Baluschistans traditionelle Formen der Existenzsicherung und Nutzung der landwirtschaftlichen Länder haben sich allmählich verändert. Die zwei Methoden Kushkaba und Sailaba der Landwirtschaft werden umgelenkt, die frühere Erstellung von Bändern zur Nutzung des Hochwassers für das Land funktioniert nicht mehr, weil sich das Hochwasser geändert hat und selbst die einheimischen Kenntnisse können nicht mehr vorhersagen, von wo die neuen Hochwasser angreifen werden, die für die Leute in den Tälern von Baluchistan einmal ein Segen waren. Die Bergwelt ist heute zu einer neuen Katastrophen Gefahr geworden.

Marvi Quelle im Malir Dorf in der Tharparkar Wüste von Sindh. Bild von Flickr Nutzer Kashif. CC BY

Jalal HB von Fire Within schreibt über den Mangel an Drinkwasser in der Thar-Wüste der Sindh Provinz.

Wenn es regnet, wird das Regenwasser in kleinen, flachen schüsselförmigen Teichen, die “Tobas” genannt werden, gesammelt, aus denen Menschen und Tiere gemeinsam trinken. Es gibt keine Alternative, weil das Graben nach Quellen nicht möglich ist. Selbst wenn man erfolgreich ist, dann ist das Wasser so brackig und salzig, dass es zum Trinken ungeeignet ist.

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