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Die besten Geschichten 2015, handverlesen von unserer Global Voices Community

PHOTO: Public domain (CC0) from from Pixabay.com

FOTO: öffentliche Domain (CC0) von Pixabay.com

Diese Liste wurde von L. Finch und der Global Voices Community zusammengetragen und überarbeitet.

Ende 2015 strotzen die Newsfeeds der Sozialen Medien nur so vor Ranglisten über die besten Ereignisse des vergangenen Jahres. Aber wie bewerten wir was das “Beste” ist? Mit der Anzahl der Klicks, die eine Story hat? Damit, wieviele Likes man auf Facebook bekommen hat?

Da Global Voices ein Gemeinschaftsprojekt ist, dachten wir uns, wir fragen unsere Redakteure, Autoren und Übersetzer aus aller Welt, welche der auf unserer Seite veröffentlichten Geschichten 2015 ihre Favouriten waren. Nachfolgend bringen wir euch unseren Jahresrückblick, zusammengestellt von unseren hart arbeitenden Mitgliedern.

1. Die Seite “Kabul Taxi” wurde auf Facebook blockiert. Lang Lebe Kabul Taxi!

Für Suzanne Lehn, Co-Redakteur des Global Voices Lingua Projekts auf Französisch ist die Geschichte Kabul Taxi wurde auf Facebook blockiert. Lang Lebe Kabul Taxi! von Najiba Madadi (Artikel auf Englisch) “bei Weitem mein Favorit”. Darin wird über die großartige frühere Facebookseite “Kabul Taxi” berichtet, auf der ein anonymer Autor über seine erfundenen Erfahrungen mit hochkarätiger Taxikundschaft erzählt. Deren politische Diskussionen trafen, obwohl sie erfunden waren, den Nerv der realen politischen Probleme des Landes – dem war so, bis Facebook die Seite aufgrund einer Beschwerde des Beraters für nationale Sicherheit des Präsidenten sperrte.

Suzanne sagt über diese Geschichte:

It sheds an unusual light on daily life in Afghanistan which is not only about war and encroaching extremism as we may imagine from what we read or watch in mainstream media. It has humor both in the facts described and the storytelling. The way those people react is universal, we can identify with them.

Mit dieser Geschichte wird uns ein ungewöhnlicher Einblick in den Alltag Afghanistans gewährt, der nicht nur von Krieg und dem herannahenden Extremismus geprägt ist, auch wenn es uns durch das Lesen und Ansehen der Mainstreammedien so vorkommen mag.

2. Uruguays Verschwundene durch die Augen eines Fotografen betrachtet

Unser Mitglied Elizabeth lebt in Santiago (Chile), ist aber ursprünglich aus Mexico City (Mexiko). Der Beitrag Uruguays Verschwundene durch die Augen eines Fotografen betrachtet von Fernanda Canofre hat sie sehr berührt. Die Geschichte rückt die Porträtserie des Fotografen Juan Urruzola über Personen, die während der Diktatur des Landes verschwunden sind, in den Mittelpunkt – die Modelle wurden gegen den Hintergrund der städtischen Landschaft fotografiert.

“Ich fand es war zwar ein kleiner, aber dafür mächtiger Bericht,” meint Elizabeth. “Sehr emotional.”

Fernando Miranda, the first one of the dictatorship's disappeared found in Uruguay | Photo: Juan Urruzola/Reproduced under authorization

Fernando Miranda, der erste Wiedergefundene der durch die Diktatur Entführten in Uruguay | Foto mit freundlicher Genehmigung von Juan Urruzola

3. Ein Medium der Empathie schaffen, mit einem Brief nach dem Anderen

Die persönliche Erfahrung brachte unseren französischsprachigen Redakteur Lova Rakotomalala dazu, Ein Medium der Empathie schaffen, mit einem Brief nach dem Anderen (Artikel auf Englisch) als seinen Favouriten für 2015 auszuwählen. Im Artikel wird über die beidseitige Korrespondenz zwischen Lova und dem nigerianischen Autor Nwachukwu Egbunike über die Wichtigkeit, durch unsere Berichterstattung Empathie in den Lesern hervorzurufen, – besonders im Licht der extremistischen Gewalt in der ganzen Welt und der Unruhe stiftenden Rhetorik die darauf folgt – und die damit verbundenen Probleme berichtet.

“Anstatt uns auf unsere gemeinsame Menschlichkeit zu besinnen, haben die Medien die Extreme, die die Menschen gegeinander aufhetzt, ins Rampenlicht gerückt”, so Lova:

It is a difficult momentum to combat because it seems most of us love to watch the incoming train wreck. But I do believe that we are also responsible for making sure that we try to understand each other. This post tries to unpack that: empathy vs othering, etc., and it does so by having a conversation.

Das ist eine Kraft, gegen die man schwer ankommt, weil es so scheint, als würden die meisten von uns vor der Massenkarambolage nicht die Augen abwenden können. Ich glaube aber, dass es auch in unserer Verantwortung liegt, alles zu versuchen, uns gegenseitig zu verstehen. Dieser Beitrag versucht genau das zu entwirren: Empathie vs. Anders sein, usw., indem man eine Konversation führt.

4. Die fünf besten Tweets: Die lächerliche Zensur des Iran im “Filternetz”

Der Autor Arzu Geybullayeva lebt in Istanbul und wählte Die fünf besten Tweets: Die lächerliche Zensur des Iran im “Filternetz” (Artikel auf Englisch) unseres Partners Small Media aus – ein kurzer Bericht, der sich mit den spottenden Kommentaren auf Twitter zu Irans trägem, zensierten Internet beschäftigt.

“Weil diese Tatsache mir sehr bekannt vorkommt und auch auf Aserbaidschan und die Türkei, wo ich momentan wohne, zutrifft”, erklärt sie.

In die engere Auswahl kamen auch Diese Stadt in Sibirien wählt lieber eine Katze zum Bürgermeister (“Ich bin ein großer Fan des RuNetEcho Projekts”) und Facebook verspricht, die Klarnamen-Regelung zu verbessern. Aber wie weit werden sie gehen? (“Ich habe mitgeholfen, diese Geschichte zu entwerfen, deshalb war ich begeistert, dass sie veröffentlicht und von anderen Seiten in den USA aufgegriffen wurde, sogar von Facebook”) (Artikel auf Englisch).

5. Das riesige Wandgemälde, das einem mexikanischen Stadtviertel Magie einhauchte

Die karibische Redakteurin Janine Mendes-Franco aus Trinidad und Tobago begeisterte die erbauende Botschaft hinter Das riesige Wandgemälde, das einem mexikanischen Stadtviertel Magie einhauchte , geschrieben von Giovanna Salazar. Darin wird die Geschichte des größten Wandgraffitis ganz Mexikos erzählt, welches auf 200 Häuser der Stadt Pachuca (Provinz Hidalgo) gemalt worden war. Das Projekt schaffte Jobs, verringerte die Jugendgewalt und schaffte eine Art Gemeinschaftssinn innerhalb der leidgeplagten Gemeinde.

“Man versteht die Kraft, die Gemeinschaften haben können, Gutes zu tun, wenn sie sie nur nutzen”, merkt Janine an.

Las Palmitas and the “macro mural” in its final stage. Photo taken with permission from the Germen Crew collective's Facebook page.

Las Palmitas und die “Makrowandmalerei” im fertigen Stadium. Foto mit freundlicher Genehmigung von der Facebookseite des “Germen Crew Collective”.

6. Prekarität und Ausdauer in Calais

Nevin Thompson ist Japan Redakteur, der seine Zeit zwischen Japan und Vancouver aufteilt. Er sagt, dass er “sehr beeindruckt” von Caoimhe Butterlys Berichterstattung über die schreckliche Reise der Flüchtlinge auf ihren Weg nach Europa war, dazu gehört auch Prekarität und Ausdauer in Calais (Artikel auf Englisch).

Caoimhe's story on Calais impressed me the most as she is telling a story that is not getting told.

Caoimhes Bericht über Calais hat mich am meisten beeindruckt, da sie damit eine Geschichte erzählt, die sonst nicht erzählt wird.

7. Das Hong Konger Start-Up “Factwire” (investigativer Journalismus) crowdfundet 3 Millionen (HK) Dollar

Der Bericht einer unserer Partner, der Hong Kong Free Press hinterlies bei dem Autor Arpan Rachman aus Indonesien einen bleibenden Eindruck. Das Hong Konger Start-Up “Factwire” (investigativer Journalismus) crowdfundet 3 Millionen (HK) Dollar (Artikel auf Englisch) berichtete über die Anstrenungen des noch jungen Hong Konger Nachrichtenportals Factwire, sich selbst mit Hilfe eines Crowdfunding-Projektes zu finanzieren.

“Das ist neues Territorium für die gesamte Medienwelt Asiens”, Arpan erklärt:

In fact, many countries out there are still in the darkness era with unkind governments for investigative reporting. Hong Kong with Factwire can be a role model to lead others, moving faster to open up transparency and accountability for all of Asia's citizens.

Tatsächlich gibt es da drausen noch viele Länder, die sich, was den investigativen Journalismus betrifft, mit ihren grausamen Regierungen immer noch im finsteren Mittelalter befinden.

8. Wie sich eine Frau mit den weltweit größten Ölfirmen anlegte – und gewann

Public Radio International, ein Global Voices Partner, berührte unser Mitglied Abdoulaye Bah aus Rom (Italien). In Wie sich eine Frau mit den weltweit größten Ölfirmen anlegte – und gewann (Artikel auf Englisch) lernen wir Margie Richard und ihre jahrelange Mission, die Gesundheitsprobleme der Menschen in ihrer Nachbarschaft in Louisiana zu dokumentieren, kennen. Diese traten auf, nachdem Shell dort eine Chemiefabrik errichtete. Ihre Verbissenheit brachte sie bis vor die Vereinten Nationen, sodass Shell schlussendlich anbot, die Häuser der Menschen, die nahe der Fabrik lebten, aufzukaufen.

“Die Geschichte hat gezeigt, wie schwierig es ist eine Klage gegen die Industrien, die verantwortlich für diese ökologischen Katastrophen sind, zu gewinnen, besonders gegen Ölfirmen”, so Abdoulaye:

In many parts of the world, Shell, in particular, has violated the rights of local populations to accumulate the most money possible. I felt a deep satisfaction to see a 71-year-old woman fighting successfully to make this giant accept the responsibilities for the disaster it has caused to so many innocents.

In vielen Teilen der Welt hat insbesondere Shell die Rechte der lokalen Bevölkerung missachtet um so viel Geld wie nur möglich anzuhäufen. Mich hat es zutiefst befriedigt zu sehen, wie eine 71-jährige Frau erfolgreich dafür kämpft, dass dieser Gigant Verantwortung für die Katastrophen, die er für so viele Unschuldige verursacht hat, übernehmen muss.

9. Das gewalttäige Leben und Nachleben in den Slums Venezuelas

Unsere Lateinamerika Redakteurin Mary Aviles wohnt in der San Francisco Bay Area. Sie hebt den Artikel Das gewalttäige Leben und Nachleben in den Slums Venezuelas von Yessika Gonzalez (Artikel auf Englisch) hervor. Die Geschichte bietet einen kleinen Einblick in die Bestattungsmodalitäten von Kriminellen in Venezuela und zeichnet dabei ein facettenreiches Bild der damit verbundenen sozio-ökonomischen und kulturellen Kräfte.

After reading this story you will understand why people, like late Colombian kingpin Pablo Escobar, are still remembered and “admired” by some.

Nachdem du diese Geschichte gelesen hat, wirst du verstehen warum Menschen, wie der verstorbene kolumbianische Drogenboss Pablo Escobar von einigen immer noch in Erinnerung gerufen und “verehrt” wird.

View of General South Cemetery (Cementerio General del Sur) in Caracas, Venezuela. Image from the Facebook group “Comunidad de usuarios y amigos del Cementerio General del sur.”

Blick auf den Friedhof Cementerio General del Sur in Caracas (Venezuela). Foto von der Facebookgruppe “Comunidad de usuarios y amigos del Cementerio General del sur.”

10. and 11. Briefe aus Syrien: Marcell Shehwaro über das Leben in Aleppo

Sowohl Veroniki Krikoni, Redakteurin aus Athen (Griechenland), sowie die Redakteurin der russischen Übersetzercommunity Anna Schetnikova aus Russland und unser Geschäftsführer in den USA Ivan Sigal wählten Artikel von Marcell Shehwaro aus ihrer preisgekrönten Reihe “Briefe aus Syrien” aus.

Veroniki sagt, dass Ein Jahr fort aus Syrien, wo Marcell die lähmende Depression beschreibt, die durch das Verlassen ihrer Heimat Syrien ausgelöst wurde, für sie eine ergreifende Leseerfahrung war:

It was a year long since last story of Marcell from Aleppo was published. We were translating older posts of hers, which showed a courageous brilliant person full of will at first and wrath subsequently. I read this article shortly after her winning the first prize with her series. I felt bad, because I saw before me the transformation of this young woman to something else, all because of the war at her homeland.

Es ist ein Jahr vergangen, seit der letzte Beitrag von Marcell aus Aleppo verfasst wurde. Wir übersetzten ihre älteren Artikel, die eine mutige, großartige Persönlichkeit, zuerst voller Willenskraft und später voller Wut zeigen. Ich habe diesen Artikel gelesen kurz nachdem sie den ersten Preis für ihre Reihe bekommen hat. Ich fühlte mich schlecht, da ich vor meinem Auge die Verwandlung dieser jungen Frau in etwas anderes hatte, alles nur wegen des Krieges in ihrem Heimatland.

Ivan sagte, dass “Ein Jahr fort aus Syrien” auch für ihn herausstach, “wegen der Klarheit von Marcells Gedanken, ihre Leidenschaft und ihre Bereitschaft sich ganz genau anzusehen, wie sie sich selbst präsentiert, sowohl öffentlich als auch privat. Diese Art der Demut gibt es nur sehr selten, und sie ist essentiel, sowohl für ein Verständnis des Konflikts in Syrien, als auch den Aktivismus im Allgemeinen.”

Anna wählte stattdessen den Artikel Mein Geburtstag, in dem Marcell sich an ihre Geburtstage während der Revolutions- und Kriegsjahre erinnert:

For me, all of Marcell Shehwaro's posts are dreadful and saddening yet beautiful and inspiring, but this one stands out. The chosen form of retrospective makes you to live through the described events along with the author, giving you haunting feelings of grief and hopelessness. The story impressed me incredibly.

Für mich sind alle Beiträge von Marcell Shehwaro furchtbar und traurig, jedoch gleichzeitig auch schön und inspirierend, doch dieser Beitrag hebt sich hervor. Die gewählte Form der Retrospektive zwingt dich, die beschriebenen Ereignisse zusammen mit dem Autor zu durchleben, was dich mit den eindringlichen Gefühlen der Trauer und Hoffnunglosigkeit zurücklässt. Die Geschichte hat mich schwer beeindruckt.

12. Cova da Moura: Polizeigewalt ist die sichtbarste Form von Rassismus in Portugal

Die Geschichte Cova da Moura: “A violência policial é a face mais visível do racismo em Portugal” diz Flávio Almada (Cova da Moura: “Polizeigewalt ist die sichtbarste Form von Rassismus in Portugal” sagt Flávio Almada) von Rádio AfroLis (Artikel auf Portugiesisch) blieb bei Manuel Ribeiro, Redakteur fürs Portugiesische, hängen.
In diesem Artikel gewährt uns Flávio Almada, ein Mitglied des Gemeinschaftsprojektes “Moinho da Juventude”, einen Einblick in die Vorgänge bei der Verhaftung fünf Jugendlicher aus der Nachbarschaft Cova da Moura in Lissabon. Manuel erklärt:

I have selected this one because it shows how deep racism prevails within the Portuguese society though the society itself claims not being racist.

Ich habe diesen Artikel ausgewählt, weil er zeigt, wie tief der Rassismus in der portugiesischen Gesellschaft verankert ist, obwohl die Gesellschaft selbst behauptet, nicht rassistisch zu sein.

The placard reads, "I don't want to be afraid of the police." Protest against police violence in Lisbon. Photo by Fernanda Canofre/Global Voices

Auf dem Plakat steht “Ich will keine Angst vor der Polizei haben müssen.” Die Demonstration in Lissabon richtet sich gegen Polizeigewalt. Foto von Fernanda Canofre (Global Voices)

13. Neue Forschungen: Der Iran benutzt “intelligente Zensur” auf Instagram

Die iranische Redakteurin Mahsa Alimardani nominiert Neue Forschungen: Der Iran benutzt “intelligente Zensur” auf Instagram (Artikel auf Englisch) als ihren Favourit des vergangenen Jahres. Für diesen Artikel hat sie mit Frederic Jacobs und mit der Unterstützung von Advox Redakteurin Ellery Roberts Biddle zusammengearbeitet.
Darin wird beleuchtet, wie die iranischen Behörden auf der Fotoplattform mit “intelligenter Zensur” experimentierten, die zwar politische Seiten weiter zugänglich machte, aber die Konten von Justin Bieber und den Kardashians blockierte:

Hate to boast about my own work, but it made my year to have make a headline in AP that said “Iran's censors are struggling to keep Justin Bieber's abs off Instagram.” The most tabloid-tastic moment of my year, if not life!

Ich hasse es, über meine eigene Arbeit zu prahlen, aber es hat das Jahr zu etwas besonderem gemacht, eine Schlagzeile in der AP zu haben, die lautete “Die iranischen Sittenverwalter haben Probleme, Justin Biebers Bauchmuskeln von Instagram fernzuhalten”. Das war der boulevardblatt-mäßigste Moment meines Jahres, wenn nicht sogar meines Lebens!

14. GV Face: Über Beirut und Paris, Wieso einige Tragödien weltweite Aufmerksamkeit erregen und andere nicht

Sahar Habib Ghazi ist unsere verwaltende Redakteurin aus San Francisco. Sie gab zu, dass es ihr schwerfiel nur einen Beitrag auszuwählen, teilte uns aber mit, dass diese spezielle Folge der GV Hangout-Serie (Artikel auf Englisch) “weitreichenden Einfluss (auf mich) gehabt hat.” Nach den Angriffen in Paris und Beirut diskutierten der lebanesische Autor Joey Ayoub, der französischsprachige Redakteur Lova Rakotomalala und die Managerin der lateinamerikanischen Community über Rasse, die Politik des Todes und unausgeglichene Reaktionen auf Tragödien aus der ganzen Welt.

“Die Ungleichheiten in der Aufmerksamkeit der Medien gehen tief”, so Sahar. “Uns berühren alle Tragödien”:

Conversations like the one we had in this episode make me so proud of the wonderful community we are a part of, and hopeful for the news agenda that we set.

Gespräche wie das, welches wir während dieser Folge hatten, machen mich dermaßen stolz auf die Gemeinschaft zu der wir gehören und hoffnungsvoll, wegen des Nachrichtenprogramms das wir uns vorgenommen haben.

15. In Caracas fand ich Tehran

Die geschäftsführende Direktorin Georgia Popplewell wohnt in Trinidad and Tobago und editiert ebenfalls The Bridge, GVs eigene Schreibwerkstatt. Sie meint, dass es gegen die Grundhaltung, nach der ihr Gehirn arbeitet gehe, einen “Favouriten auszuwählen”, aber eine der Geschichten aus 2015 hat sie besonders gerne editiert und gelesen, nämlich Laura Vidals In Caracas fand ich Tehran (Artikel auf Englisch):

Laura's delightful essay traces the pathways and processes by which we engage with—and develop a passion for—other cultures. In her case the culture is Persian, and one route was literature, followed by encounters, friendships and romance with actual Iranians in Caracas, Venezuela, of all places, thanks to the controversial rapprochement between the governments of Hugo Chávez and Mahmoud Ahmadinejad.

Lauras wunderbare Abhandlung zeichnet die Wege und Prozesse durch die wir uns mit anderen Kulturen beschäftigen – und eine Leidenschaft für sie entwickeln – nach. In ihrem Fall ist die Kultur persisch und eine der Wege war die Literatur, gefolgt von Begegnungen, Freundschaften und Liebe mit tatsächlichen Iranern, ausgerechnet in Caracas (Venezuela), dank der kontroversen Annäherung der beiden Regierungen von Hugo Chávez und Mahmoud Ahmadinejad.

Bikinis vs Chadors in Venezuela and Iran: "After acclimatizing to Venezuela, even some of the Iranian women would adopt the more revealing dress style of their Venezuelan peers." Shiraz street scene photo by Flickr user Gabriel White (CC BY-SA 2.0). Images remixed by Georgia Popplewell.

Bikinis vs Chadors in Venezuela und dem Iran: “Nachdem sie sich an Venezuela gewöhnt hatten, übernahmen sogar einige iranische Frauen den etwas freizügigeren Kleidungsstil ihrer venezolanischen Kolleginnen.” Foto einer Straßenszene aus Shiraz von der Flickr-Nutzerin Gabriel White (CC BY-SA 2.0). Neuanordnung der Fotos durch Georgia Popplewell.

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