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Vulkan in Chile nach jahrzehntelanger Inaktivität mit gewaltiger, spektakulärer Eruption wieder erwacht

Die chilenische Regierung hat nach der gewaltigen Eruption des Calbucco-Vulkans am letzten Mittwoch den Ausnahmezustand erklärt. Grund dafür waren die durch den Ausbruch ausgelösten katastrophalen Zustände in den naheliegenden Städten. Der im südlichen Chile an der Grenze zu Argentinien gelegene, 2.015 Meter hohe Vulkan war seid 43 Jahren inaktiv.

Die Bevölkerungen der angrenzenden Städte Puerto Montt, Puerto Varas, Frutillar in Chile und Villa La Angostura, San Martin de los Andes und Bariloche in Argentinien wurden von der vom Vulkan ausgestoßenen Aschesäule überrascht.

Nach einer zweiten Eruption am Donnerstagmorgen um ein Uhr hat die chilenische Regierung eine Sperrzone im Umkreis von 20 Kilometern um den Vulkan errichtet.

Chiles Ministerium für Innere und Öffentliche Sicherheit (Oficina Nacional de Emergencia del Ministerio del Interior) berichtete am Donnerstagmorgen, dass aufgrund des Ausbruchs 4.150 Menschen evakuiert werden mussten, bisher aber keine Todesopfer zu verzeichnen seien.

Wie das folgende Video von der Facebookseite Todo Puerto Montt und die Hashtags #Calbuco und #VolcánCalbuco zeigen, erweckte der spektakuläre Ausbruch jedoch die Aufmerksamkeit der sozialen Medien.

Wie vom BBC berichtet wird, zählt der Calbuco zu den drei gefährlichsten der rund 90 aktiven Vulkane Chiles.

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