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Soll in der städtischen Hochbahn über Abtreibung diskutiert werden?

Die Einwohner von Medellín, Kolumbien, fragen sich, ob die Hochbahn ein geeigneter Ort ist, um über Abtreibung zu reden. Die Problematik ist auf die im öffentlichen Nahverkehrssystem laufende Werbekampagne  #ladecisiónestuya [Die Entscheidung liegt bei Dir] zurückzuführen, die von Jaime Andrés (@JAIM3_ANDR3S) geteilt worden ist:

#LaDecisionEsTuya [Die Entscheidung liegt bei Dir] pic.twitter.com/Nbaq2zJHXn

— Jaime Andrés (@JAIM3_ANDR3S) May 26, 2015

Die Kampagne ist von einer Non-Profit-Organisation geführt worden, die Dienstleistungen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit anbietet und mit der Botschaft verbindet: “398.000 Abtreibungen sollten nicht illegal sein”.

Unter dem Schlagwort #Abortonoesculturametro [Abtreibung gehört nicht zur Kultur der Metro] teilen die Bürger der Stadt ihre Meinungen für und gegen Schwangerschaftsabbrüche. Sie tun dies auf die gleiche Art und Weise, wie es Tag für Tag in den Zügen des Massenverkehrsmittels geschieht, wenn durch Bildmaterial Botschaften verbreitet werden. Im Hashtag bezieht man sich auf “Metro-Kultur”, um auf die in Medellíns Metro herrschenden kulturellen Regeln hinzuweisen.

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