Was bedeutet Hacking Education?
Patricia Carolina Saucedo Añez Liliane Tambasco Anne HemedaBildung
Pedro Muller denkt über den Verfall des Schulsystems nach, einer Institution, die – so sagt er – für einen anderen historischen Kontext geschaffen wurde. Hierbei seien die beiden ähnlichen, aber zugleich sehr unterschiedlichen Konzepte “lernen” und “gebildet werden” wichtig:
Gebildet werden geht darüber hinaus, einige Namen auswendig zu lernen und sie am nächsten Tag wieder zu vergessen. Es bedeutet, einen wissbegierigen Geist zu haben und sich zu fragen, was sich hinter dem Offensichtlichen verbirgt. Es geht darum, sich Fähigkeiten anzueigenen, unkonventionell zu denken; eine andere Art zu denken, die viele mit “außerhalb der Norm denken” [“über den Tellerrand schauen”] bezeichnen. Gebildet werden bedeutet auch zu lernen, kreativ und innovativ zu sein.
Wir lernen in Gruppen besser. Es liegt in unserer Natur zu diskutieren, zu denken und über bestimmte Themen zu reflektiveren und Schlüsse zu ziehen. Es wird gesagt, dass Lernen der beste Weg ist, um gebildet zu werden.
Muller läd seine Leserschaft dazu ein, das folgende englischsprachige Video anzuschauen, in dem Logan LaPlante über das Konzept “Hacking Education” [Bildung hacken] oder “Hackschooling” [Schulbildung hacken] spricht. Diese Konzepte beziehen sich auf den Lernprozess als ein Gruppenerlebnis, das auf der “Versuch und Irrtum-Methode” und der Bedeutung von Kreativität beruht.
Dieser Beitrag ist Teil der 46. Ausgabe der #LunesDeBlogsGV (Montagblogs auf GV) vom 23. März 2015.