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Vor 10 Jahren erschien der erste “Global Voices”-Beitrag

Alle Links in diesem Artikel führen, soweit nicht anders ersichtlich, zu
englischsprachigen Webseiten.

Vor genau 10 Jahren, am 26.10.2004, erschien der erste Beitrag auf der “Global Voices”-Webseite. Foto von Georgia Popplewell (CC BY-SA 3.0)

Wir befinden uns in Cambridge, Massachusetts, am Dienstagabend den 26. Oktober 2004. Um 22:03 Uhr setzt Rebecca MacKinnon, ehemalige CNN-Journalistin und nun Stipendiatin am Berkman Center for Internet and Society in Harvard, die letzten Zeichen ihres Blogeintrags und klickt auf “Veröffentlichen”. Ihr Kollege Ethan Zuckerman hatte den WordPress-Blog wenige Tage zuvor aufgesetzt. Der erste “Global Voices”-Beitrag war geboren.

Wie schon viele andere erste Botschaften hatte auch dieser keinen weltbewegenden Inhalt. Rebecca beschrieb darin lediglich die Agenda für ein Meeting, das sie und Ethan auf einer Konferenz an der Harvard Law School am 11. Dezember 2004 unterbringen konnten. Das Meeting wurde in einem später am Abend veröffentlichten zweiten BlogeintragGlobal Voices Online: Ein Blog für unabhängige Journalisten, interessierte Bürger und Aktivisten” genannt. Es folgte eine Reihe von “formlosen Workshops und Diskussionsrunden”, fokussiert auf:

 “…the use of weblogs and other new technologies to enhance online global dialogue and political advocacy. Participants will include international webloggers, journalists and activists with an interest in online communication techniques. A major focus of the meeting will be to develop strategies for spreading the use of online participatory media by civil society, activists, and journalists in places generally ignored by the mainstream international media.”

 “…die Nutzung von Blogs und anderen neuen Technologien zur Förderung des globalen Dialogs und politischen Einsatzes über das Internet. Teilnehmen werden internationale Blogger, Journalisten und Aktivisten mit Interesse an moderner Internetkommunikation. Wir werden im geplanten Meeting Strategien entwickeln, um interaktive Onlinemedien unter Bürgern, Aktivisten und Journalisten zu verbreiten – besonders in Gebieten, die von den etablierten Medien weitgehend ignoriert werden.”

In den 10 Jahren seit Rebeccas erstem Beitrag wurden über 88.000 weitere Artikel veröffentlicht. Wir haben ein Zentrum für Übersetzungen [de] aufgebaut. Wir haben Bereiche speziell zu den Themen Meinungsfreiheit and Entwicklung erstellt. Wir haben zahlreiche Preise gewonnen. Wir vermitteln nicht nur zwischen Sprachen, sondern auch zwischen Kulturen, politischen Bewegungen und sozialen Dynamiken. Professionelle Medien, Entscheidungsträger, Akademiker und andere Menschen, die sich mit den vielseitigen Stimmen der weltweiten Bürgermedien verbinden wollen, besuchen und teilen unsere Seite. Es wurden außerdem noch weitere Meetings und Konferenzen abgehalten (darunter eine geplante Konferenz im Januar 2015!).

Mitglieder der Community beim Global Voices Citizen Media Summit 2010 in Santiago, Chile. Foto von Georgia Popplewell (CC BY-NC-SA 3.0)

Mitglieder der Community beim Global Voices Citizen Media Summit 2010 in Santiago, Chile. Foto von Georgia Popplewell (CC BY-NC-SA 3.0)

Mit dem vielleicht größten Stolz erfüllt uns aber die lebendige und stetig wachsende Gemeinschaft von Freiwilligen, die das Internet als globales Bindeglied erkennt und nutzt. Von heute bis zu unserem offiziellen Geburtstag am 11. Dezember feiern wir das zehnjährige Jubiläum mit Erinnerungen dieser Freiwilligen an ihre ersten Beiträge bzw. Übersetzungen für Global Voices.

Eddie Avila (Bolivien):

“One day back in 2005, I noticed a trackback [on my blog] that informed me that this blog called Global Voices had linked to a post about Bolivian politics. Next thing I knew, an email appeared in my inbox from David Sasaki inquiring whether I would be interested in writing weekly posts about what was happening in Bolivian blogs. Naturally I felt honored, but I also felt a responsibility to properly represent my country for a global audience that seemed to generalize and reduce my country to only a few limiting characterizations.” (Read full post here)

“Irgendwann im Jahr 2005 hat mich ein Trackback darüber informiert, dass ein Blog namens Global Voices einen meiner Blogeinträge über Politik in Bolivien verlinkt hat. David Sasaki hat mich dann per E-Mail gefragt, ob ich Interesse hätte wöchentliche Beiträge über bolivianische Blogs zu schreiben. Ich habe mich natürlich geehrt gefühlt, aber es war auch eine große Verantwortung. Ich wollte mein Land für ein globales Publikum repräsentieren, das es oft verallgemeinert und auf einige wenige Eigenschaften reduziert.” (Vollständiger Artikel)

Rezwan (Bangladesch):

“I was already doing small roundups about South Asia in my blog and guest-blogging in a couple of regional ones. Then in July 2005 I received a mail from Global Voices co-founder Rebecca MacKinnon: “We find that we've been linking to you quite frequently over at Global Voices and would love to know a little more about you…” She requested me to post on Global Voices. I was thrilled to write for Global Voices, and the rest is history.” (Read full post here)

“Ich hatte schon in meinem eigenen und in ein paar anderen regionalen Blogs über Südasien geschrieben. Im Juli 2005 hat mir dann Rebecca MacKinnon, die Mitgründerin von Global Voices, eine E-Mail geschrieben: “Wir haben bei Global Voices schon oft auf deine Artikel verwiesen und würden uns freuen, wenn wir mehr über dich erfahren könnten…” Sie hat mich gebeten für Global Voices zu schreiben. Ich habe mich total gefreut, und der Rest ist Geschichte.” (Vollständiger Artikel)

Portnoy (Taiwan):

“I started to write blog(s) and learned that there was a brand new world out there. I accidentally found Global Voices, read some posts, and was surprised by its novelty and network. Without any hesitation, I began to translate interesting posts I read from GV. My first translation was this one, and I added my personal comment to share it with my blogging friends in Taiwan. I didn't know who might read them, but with each translation I did, I felt connected with someone on the globe…. I kept on translating posts until one day I received a message from Rebecca MacKinnon, our dearest co-founder, who read Chinese and invited me to join GV…. I am now managing several new media projects in Taiwan, trying to challenge the walking dead media world in Taiwan.” (Read full post here)

“Mit dem Schreiben in Blogs habe ich eine ganz neue Welt entdeckt. Global Voices habe ich durch Zufall gefunden und ein paar Artikel gelesen, ich war überrascht von dem Netzwerk und seiner Neuartigkeit. Ohne zu zögern habe ich mit dem Übersetzen einiger interessanter Beiträge angefangen. Bei meiner ersten Übersetzung habe ich einen persönlichen Kommentar hinzugefügt, um sie mit anderen taiwanesischen Bloggern zu teilen. Ich wusste nicht wer die Übersetzungen lesen würde, aber ich fühlte mich jedes Mal von Neuem mit der Welt verbunden. Eines Tages erhielt ich dann eine Nachricht von unserer wunderbaren Mitgründerin Rebecca MacKinnon, die Chinesisch spricht und mich einlud Global Voices beizutreten. Heute organisiere ich verschiedene Projekte zum Thema neue Medien in Taiwan. Ich versuche die taiwanesische Medienwelt zu beleben und herauszufordern.” (Vollständiger Artikel)

Marianna Breytman (USA):

“My crazy adventure with Global Voices began back in 2011 when I was looking for volunteer opportunities and came across an article about GV in The New York Times. Soon after, I joined the Lingua team and began translating posts from Spanish into English. My first translation was about the controversy generated over Mario Vargas Llosa attending Argentina's International Book Fair in 2011….That first translation has opened so many doors for me, including everything from expanding my professional network to making new friends all over the world.” (Read full post here)

“Mein verrücktes Abenteuer mit Global Voices begann, als ich 2011 nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit gesucht und einen Artikel über GV in der New York Times entdeckt habe. Schon kurz darauf bin ich dem Lingua Team beigetreten und habe Artikel vom Spanischen ins Englische übersetzt. In meiner ersten Übersetzung ging es um die Kontroverse, dass Mario Vargas Llosa die Internationale Buchmesse in Argentinien besuchte. Diese erste Übersetzung hat dazu geführt, dass ich mein professionelles Netzwerk erweitern und Freunde auf der ganzen Welt finden konnte.” (Vollständiger Artikel)

I-Fan Lin (Taiwan):

“I wrote my first post in Global Voices in 2007…. When I wrote these articles, I kept asking myself why people from other countries would be interested in what happens on this island…. I attended my first GV summit in Budapest in 2008. During that meeting, someone came to me and said, ‘Oh, I like your post about Matsu and other culture events in Taiwan.’ That is the magic moment: I was convinced that it is worth sharing our stories with other people.” (Read full post here)

“Meinen ersten Beitrag für Global Voices habe ich 2007 geschrieben. Damals fragte ich mich oft, ob sich Menschen aus anderen Ländern überhaupt dafür interessieren was auf dieser Insel passiert. Im Jahr 2008 nahm ich dann an meiner ersten GV Konferenz in Budapest teil. Dort kam jemand auf mich zu und sagte ‘Ich mochte deinen Artikel über Mazu und andere kulturelle Feste in Taiwan.’ Das war ein magischer Moment für mich: Jetzt wusste ich, dass unsere Geschichten bei anderen Menschen ankommen.” (Vollständiger Artikel)

Abdoulaye Bah (Guinea/Italien):

“One evening in December 2008—by then I had retired—to avoid arguing with my wife about what to watch on TV, I started to search on the Internet for a voluntary activity I could undertake. Among the sites I came across was Global Voices. I read a few posts and liked them. Immediately, I contacted Claire Ulrich, the person in charge of the French group and I started to partake…. I didn't have any blogging experience beforehand. I didn't even know what Facebook, Twitter, netizen, citizen media, blogs or posts were. My only previous activity had been the creation of a forum for the victims of the dictatorship in my country. I became a blogger thanks to the patience of Claire Ulrich, who helped me create Konakry Express, a blog designed to broadcast information on the grave violations of human rights that occurred in Guinea on the 28th September 2009.” (Read full post here)

“Eines Abends im Dezember 2008 — damals war ich bereits in Rente — suchte ich im Internet nach ehrenamtlichen Aktivitäten, um mich nicht mit meiner Frau über das Fernsehprogramm streiten zu müssen. Ich stolperte unter anderem über Global Voices, die Beiträge gefielen mir. Ich kontaktierte sofort Claire Ulrich, die für die französische Gruppe zuständig war, und begann mitzumachen. Ich hatte keinerlei Erfahrung im Bloggen. Ich wusste nicht einmal, was Facebook, Twitter, Netizens, Bürgermedien, Blogs und Posts überhaupt sind. Ich war bisher lediglich bei der Einrichtung eines Forums für Opfer der Diktatur in meinem Land beteiligt. Die geduldige Claire Ulrich machte mich zum Blogger und half mir, Konakry Express zu erschaffen, einen Blog zur Bekanntmachung der grausamen Menschenrechtsverletzungen in Guinea am 28. September 2009.” (Vollständiger Artikel)

Kevin Rennie (Australien):

“Immediately after the 2009 Black Saturday bushfires in Victoria, Global Voices managing editor Solana Larsen asked me to write a post. I was surprised as I thought that our disaster would not be of interest to the rest of the world which experiences floods, earthquakes, and tsunamis that kill thousands or tens of thousands. Much to my surprise ‘Australia: Bushfires devastate Victoria’ was one of the more popular posts of the year.” (Read full post here)

“Unmittelbar nach den Buschfeuern in Victoria im Jahr 2009 bat mich Solana Larsen, Redaktionsleiterin bei Global Voices, einen Artikel darüber zu schreiben. Ich dachte nicht, dass sich der Rest der Welt bei den ganzen Überflutungen, Erdbeben, Tsunamis und anderen Katastrophen, bei denen oft Zehntausende sterben, überhaupt dafür interessieren würde. Zu meiner großen Überraschung war ‘Australia: Bushfires devastate Victoria’ einer der meist besuchten Artikel diesen Jahres.” (Vollständiger Artikel)

Mitglieder der Community beim Global Voices Citizen Media Summit 2012 in Nairobi, Kenya.

Mitglieder der Community beim Global Voices Citizen Media Summit 2012 in Nairobi, Kenya. Foto von Global Voices (CC BY-NC-SA 3.0)

Nwachukwu Egbunike (Nigeria):

“It was in 2011, the year of Nigeria’s general elections, and we were witnessing the usual theater of the absurd and normal that has for ages characterized Nigerian…politics. I wrote this blog post on the Endless Chatter in Naija’s Political Space. Somehow, I chanced upon the Global Voices site that very day. I was impressed, although I knew nothing about what GV stood for. I did an email to Ndesanjo Macha, the GV Regional Editor for Sub-Saharan Africa in which I shared the link of my post and asked if it could be republished on GV. Ndesanjo responded in the affirmative and…. after a series of email exchanges and I told him that I would love to become a contributor. I must note that I was quite impressed with the frankness of our discussion…. It might seem trivial, but living in a milieu that is characterized by the arrogance of ‘big men’ syndrome, I was surprised that he even responded to my mail at the first instance.” (Read full post here)

“Im Jahr 2011, während der landesweiten Wahlen in Nigeria, konnten wir wieder das absurde Theater beobachten, das schon seit Jahren Nigerias Politik prägt. Ich schrieb diesen Blogeintrag über das endlose Gerede in Nigerias politischem Raum. An genau diesem Tag bin ich auch auf Global Voices gestoßen. Ich war beeindruckt, wusste aber noch nicht wofür GV einsteht. Ich schickte den Link zu meinem Artikel an Ndesanjo Macha, dem GV Redakteur für das subsaharische Afrika. Er stimmte zu den Link auf Global Voices zu veröffentlichen. Nach einem längeren E-Mailverkehr sagte ich ihm, dass ich gerne für Global Voices schreiben würde. Ich war beeindruckt davon, wie offen wir diskutieren konnten. Ich lebe in einem Milieu, das von der Arroganz des “großen Mannes” geprägt ist. Für andere wäre es vielleicht selbstverständlich, aber ich war schon überrascht, dass Ndesanjo überhaupt auf meine E-Mail reagiert hat.” (Vollständiger Artikel)

Suzanne Lehn (Frankreich):

“Back in 2008, there was this moment of grace and hope, the campaign and election of Barack Obama, when many in the world held their breath and felt that change was at hand. And with this moment came this beautiful GV project, Voices without Voices, led by Amira Al-Hussaini and which is now sleeping in the depths of the internet's archives. The impulse to be part of this exciting venture was compelling, and Amira guided my first shaky steps as a fledgling author with her firm and gentle hand. Thus I came to do a survey of some first reactions to Barack Obama's election in the francophone world.” (Read full post here)

“Im Jahr 2008, vor und während der Wahl Barack Obamas, hielten viele Menschen auf der Welt den Atem an. Es war ein Moment der Hoffnung, in dem man merkte, dass eine große Veränderung bevorstand. Damals wurde von Amira Al-Hussaini das wundervolle GV Projekt Voices without Votes ins Leben gerufen, das jetzt in den Tiefen der Internetarchive schlummert. Ich wollte unbedingt Teil dieses aufregenden Unternehmens sein. Amira begleitete meine ersten, wackligen Schritte als Autorin mit freundlicher und fester Hand. So konnte ich schließlich einen Bericht über die ersten Reaktionen zu Obamas Wahlsieg im französischsprachigen Raum veröffentlichen.” (Vollständiger Artikel)

Mamisoa Isabelle Raveloaritiana (Madagaskar):

“I met Global Voices for the first time when I went to the office of Jentilisa, the editor on Global Voices in Malagasy, as we worked together in the same company. I saw him doing something on his computer, and when I looked at his computer screen, I saw the words Global Voices, and came across by an article written by Lova Rakotomalala, whose title was “Françafrique casts shadow in Gabon, Madagascar, and Mauritania“, and I noticed that the article was translated into Malagasy…. I was very impressed by the quality of Malagasy language written by Jentilisa, which made me realize how beautiful and important our mother tongue is….I was interested to know more about Global Voices and asked Jentilisa to tell me about it.” (Read full post here)

“Global Voices ist mir zum ersten Mal begegnet, als ich in das Büro von Jentilisa getreten bin. Der Redakteur von Global Voices in Madagaskar und ich haben damals in derselben Firma gearbeitet. Auf seinem Computerbildschirm waren die Worte “Global Voices” zu lesen, sowie ein Artikel von Lova Rakotomalala über den Einfluss Frankreichs in Gabun, Madagaskar und Mauretanien. Jentilisa hatte den Artikel ins Madagassische übersetzt, und ich war von der Qualität sehr beeindruckt. Das machte mir die Bedeutung und Schönheit unserer Muttersprache wieder bewusst. Ich wollte mehr über Global Voices erfahren und bat Jentilisa, mir davon zu erzählen.” (Vollständiger Artikel)

Dercio Tsandzana (Mosambik):

“Conheci o Global Voices graças a visita da Sara Moreira (ex editora do Global voices Lusofonia) ao meu país, onde visitou a minha Universidade e falou do Global Voices e convidou-nos a juntar-me a família GV.

Naquele dia fiquei impressionado com o GV, e disse para mim mesmo que o meu sonho passaria por publicar um Artigo e assim foi no dia 18 de Dezembro de 2013.
No Global Voices conto actualmente com 25 artigos escritos e traduções que foram publicados em menos de um ano que estou nesta grande família. Não existe ainda um grande activismo social pelas redes socais em Moçambique como em outros países, mas actulamente a consciência tende a mudar e as pessoas a despertar.

O Global Voices projectou-me para o mundo e me está a abrir muitas portas, dei entrevistas a DW para Moçambique, tenho artigos saídos do Global Voices em Jornais Nacionais e até artigos publicados no Canal France 24.”

“Ich lernte Global Voices kennen, als Sara Moreira (ehemalige Redakteurin bei Global Voices im portugiesischsprachigen Raum) mein Heimatland besuchte. Sie sprach an meiner Universität über Global Voices und lud uns ein, dem Team beizutreten. Ich war beeindruckt von dem Projekt und wollte unbedingt für GV schreiben. Ich bin jetzt seit einem Jahr Teil dieser großen Familie und habe bisher 25 Artikel und Übersetzungen beigesteuert.

In Mosambik gibt es noch nicht so einen ausgeprägten Aktivismus über soziale Netzwerke wie in anderen Ländern, aber man sieht wie langsam ein Aufwachen und Umdenken stattfindet. Global Voices hat mir die Welt gezeigt und schon viele Türen für mich geöffnet. Ich habe Interviews für DW Mozambique und France 24 gegeben, und einige meiner Artikel von Global Voices wurden in nationalen Zeitungen veröffentlicht.” (Vollständiger Artikel)

Prudence Nyamishana (Uganda):

“My first post was about David Tinyefuza, a Ugandan Army general who had fallen out with the president and was now whistleblowing against the government…. At the time…I didn't have a job and all my friends were wondering why in the world I was taking on work and not expecting any payment…. I told them I was going to do what I loved… and that it was an opportunity to tell Uganda's stories. More worries came from my father, who had experienced the rough times of Ugandan Dictator Idi Amin‘s repressive regime. He said: “I hope what you are doing is not political. I do not want you landing in trouble. You know when a government wants to stay in power they become repressive, they are scared of their own shadows.” I took his words to heart but I was not planning to retreat.” (Read full post here)

“Mein erster Artikel handelte von David Tinyefuza, einem General der ugandischen Armee, der beim Präsidenten in Ungnade gefallen und nun als Informant gegen die Regierung tätig war. Zu der Zeit war ich arbeitslos, und alle meine Freunde fragten sich, warum ich ohne Bezahlung arbeitete. Ich sagte ihnen, dass ich das tue, was ich liebe und dabei Ugandas Geschichte erzählen kann. Mein Vater machte sich noch mehr Sorgen, er hatte damals das unterdrückende Regime des ugandischen Diktators Idi Amin miterlebt. Er sagte: “Ich hoffe, das was du da tust hat keinen politischen Hintergrund. Ich will nicht, dass du in Schwierigkeiten gerätst. Wenn eine Regierung an der Macht bleiben will, fängt sie an die Bevölkerung zu unterdrücken. Sie hat dann Angst vor ihrem eigenen Schatten.” Ich nahm mir seine Worte zu Herzen, hörte aber nicht auf zu schreiben.” (Vollständiger Artikel)

Laura Vidal (Venezuela):

“I wrote to Eddie Avila to ask him if I could try to participate as an author, and he… welcomed me to the authors’ group. My first post as an author was about a crazy character I read about in a professor’s blog…. I had a blast writing about it, and it felt great to do something about this frustration for the lack of stories of a Venezuela that is rarely seen.” (Read full post here)

“Ich fragte Eddie Avila, ob ich als Autor mitmachen könnte, und er hieß mich in der Gruppe willkommen. Meinen ersten Artikel verfasste ich über eine verrückte Persönlichkeit, von der ich im Blog eines Professors gelesen hatte. Das Schreiben machte unheimlich viel Spaß, und es war befreiend über ein Venezuela zu schreiben, von dem man so frustrierend wenig hörte.” (Vollständiger Artikel)

Sami Boutayeb:

“Ma première traduction, en 2011 a été suscitée par un appel lancé par le responsable d'un forum fréquenté par des traducteurs participant à la localisation du projet OLPC. Il était question d'un blogueur égyptien, Alaa Abdel Fattah, qui avait été actif dans la communauté des traducteurs de logiciels libres, et qui avait été emprisonné arbitrairement. C'est ainsi que j'ai traduit pour GV Advocacy et que j'ai rejoint la formidable équipe GV francophone. J'ai eu la joie d'apprendre par la suite que Alaa Abdel Fattah avait été libéré (provisoirement car il a été ensuite à nouveau arrêté).” (Lire le billet complet ici)

“Meine erste Übersetzung kam 2011 durch einen Aufruf im Übersetzerforum des Projekts One Laptop Per Child (OLPC) zustande. Der Artikel berichtete über den ägyptischen Blogger Alaa Abdel Fattah, der die Softwareübersetzung aktiv unterstützt hatte und nun zu Unrecht verhaftet worden war. Ich bin dem wundervollen französchen Team beigetreten und habe angefangen, für GV Advocacy zu übersetzen. Ich war froh als ich hörte, dass Alaa Abdel Fattah (zumindest vorübergehend) wieder freigelassen wurde.” (Vollständiger Artikel)

Mohamed EGohary (Ägypten):

“I joined Global Voices as an Arabic translator in February 2009. Back then I was a bilingual blogger, writing about Egyptian affairs as well as web2.0…. The editor who welcomed me to Global Voices was Yazan Badran, probably first real interaction with a Syrian…. My first translation was about Gaza. Palestine to me before Global Voices was something I only read about in mainstream media, and you will never to get to know details about conflicts from mainstream media…. Through Global Voices I learned that every conflict has a sea of people, everyone has their own life, memories, happiness and pain….” (Read full post here)

“Ich bin im Februar 2009 als arabischer Übersetzer zum GV Team gestoßen. Damals habe ich zweisprachig über ägyptische Angelegenheiten und Web 2.0 gebloggt. Der Redakteur Yazan Badran hieß mich damals bei Global Voices willkommen, was wahrscheinlich mein erster wirklicher Kontakt mit einem Syrer war. Meine erste Übersetzung handelte von Gaza. Palästina ist mir vor Global Voices nur in den Mainstreammedien begegnet, und da erfährt man nie alle Details zu einem Konflikt. Global Voices zeigte mir, dass hinter jedem Konflikt zahllose Menschen mit ihren eigenen Leben, Erinnerungen, glücklichen und schmerzhaften Erlebnissen stehen.” (Vollständiger Artikel)

Alle Erinnerungen an “erste Beiträge” und “erste Übersetzungen” sind im Global Voices Community Blog zu finden. Dran bleiben, die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum von Global Voices werden weitergehen!

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