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Sri Lanka plant, 1.500 Flüchtlinge nach Pakistan und Afghanistan abzuschieben

A Christian man stands inside his destroyed house in Gojra town. Image by Muhammad Tahir. Copyright Demotix (4/8/2009)

Ein Mann in seinem zerstörten Haus in Gojra, Pakistan. Foto von Muhammad Tahir. Copyright Demotix (4/8/2009)

Alle Links in diesem Artikel führen zu englischsprachigen Webseiten.

Aus Angst vor Verfolgung in Pakistan haben Mitglieder der Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya und Christen in Sri Lanka Zuflucht gesucht. Die Mehrheit dieser Flüchtlinge halten sich in Lagern in Boossa und Mirihana auf, leben von Zuteilungen, die die Regierung zur Verfügung stellt und haben keine Arbeitserlaubnis.

Medienberichten zufolge bereitet die Regierung von Sri Lanka die Abschiebung von 1.450 pakistanischen und 50 afghanischen Flüchtlingen vor, die offensichtlich in ländliche Gebiete Sri Lankas geflohen sind. Mehr als 1.400 der betroffenen Flüchtlinge sind bei der Flüchtlingsbehörde der Vereinten Nationen in Colombo, Sri Lanka als Asylsuchende registriert.

Human Rights Watch fordert die Regierung von Sri Lanka dazu auf, diese Minderheiten nicht kurzerhand abuzschieben. Unterdessen hat Pakistan diese Flüchtlinge bereits abgelehnt und damit erwartet sie eine unsichere Zukunft, wenn sie abgeschoben werden.

Der Blog W3Lanka meint dazu:

The practice of deporting them is very unethical. They can be economic migrants per se the claim of the Pakistan government. What if they are actually threatened people?

Die Praxis der Abschiebung ist in höchstem Maße unehtisch. Sie seien alle ausnahmslos Wirtschaftsmigranten, so die Regierung Pakistans. Was, wenn sie tatsächlich bedroht sind?

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