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“Mir begegnen immer mehr Zombies”

Es geht darum, uns ein wenig zum Nachdenken zu bringen, oder wenigstens zum Schmunzeln. Dies ist eine Geschichte aus dem Blog “Se hace camino al andar” [Wege entstehen im Gehen], das von Andres Mayorquin aus Merida in Mexiko geführt wird. Er erklärt [es] uns, warum heute so viele Leute aussehen wie Zombies

Seres humanos profundamente insatisfechos con lo que han sido, con lo que son y con lo que parece, serán, pero intentando a toda costa aparentar que todo va bien. Pero les ves los ojos y estos no brillan. Platicas con ellos y se quejan de todo. Miras su facebook y sólo lees dramas, personales o ajenos. Convives de cerca y notas cómo se dedican a perjudicar al prójimo, o por lo menos a ignorarlo. Más preocupados por tener que por ser y estar. Seres sin conciencia de lo que son.
Muchos hemos olvidado, por el diario trajín, por el exceso de información que nos rodea, por la llegada de un estímulo externo tras otro, qué es lo que le da sentido a nuestra vida. Tenemos memoria pero no tenemos historia; contamos con recuerdos y anécdotas, pero desconocemos el hilo conductor que los une e integra; vemos un árbol, y otro y otro más, pero somos incapaces de darnos cuenta del bosque en el que estamos.

Menschliche Wesen, unzufrieden mit dem, wie sie waren, mit dem, wie sie sind und unzufrieden damit, wonach es aussieht. Ja, so sind sie, aber sie geben sich jede Mühe den Eindruck zu erwecken, als ginge es ihnen ausgesprochen gut. Schaut man ihnen jedoch in die Augen, dann sieht man, dass sie nicht glänzen. Man spricht sie an und dann beschweren sie sich über alles Mögliche und mehr. Man schaut sich ihre Facebookprofile an und auch dort nichts als Schauspiel, das persönliche oder das der Anderen. Man lebt unmittelbar neben ihnen und begreift schnell, wie sehr sie sich anstrengen, ihre Mitmenschen zu beeindrucken oder sie zumindest zu ignorieren. Ihnen ist es wichtiger zu haben als zu sein. Ihnen ist nicht bewusst, wer sie sind.
Viele von uns bemerken durch ihren Alltag gar nicht mehr die enorme Informationsflut, die ständig auf uns einströmt, einen äußeren Anreiz nach dem anderen mit sich bringt und unserem Leben einen Sinn zu geben versucht. Wir haben eine Erinnerung, jedoch keine Vergangenheit. Wir haben Erinnerungen und Profile, aber wir ignorieren den roten Faden der Geschichte, der alles zusammenhält und alles umfasst. Wir sehen einen Baum und noch einen und noch einen, aber den Wald, der uns umgibt, den wissen wir überhaupt nicht mehr zu schätzen.

Weitere interessante Geschichten sind auf seinem persönlichen Blog [es] oder in seinem Twitterprofil [es] zu finden.

Dieser Beitrag ist Teil der zehnten Ausgabe der #LunesDeBlogsGV (Montagblogs auf Global Voices) vom 7. Juli 2014.

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