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Sexismus in der Werbung

Auf der Webseite El Blog del Incógnito analysiert [es] Natalio Pinto Werbung und den Hang zu Sexismus, nachdem er den Beitrag 15 alte Werbeanzeigen, in denen Frauen wie Idiotinnen erscheinen [es] gelesen hatte, der sich mit Werbung zwischen den 1940er und 1970er Jahren auseinandersetzt .

Hat sich Werbung fünfzig Jahre später verändert? Ich denke, dass hat sie nicht. Vielleicht hat sie sich “weiterentwickelt” und ich setze das in Anführungszeichen, weil ich davon ausgehe, dass sich Werbemacher nach wie vor an denselben sexistischen, machohaften und klassischen Konzepten orientieren wie damals, auch wenn sie nicht “ganz” so direkt oder ausdrücklich sind.

Frauen werden weiterhin als Objekt gesehen [es], werden weiterhin in die Küche gesteckt und mit Hausarbeit, Haushalt, Haushaltsgeräten und ähnlichem in Verbindung gebracht.

Aber Natalio glaubt auch, dass obwohl Reklame das kulturelle Muster männlicher Überlegenheit widerspiegle, auch Männer Auswirkungen spürten:

Es ist ziemlich verrückt. Allgemein wird ja angenommen, dass nur weil wir Männer sind, wir diese Art der Werbung genießen. Es wird aber nie gesagt, dass wir ebenso Opfer davon sind, da es uns als athletisch, sportlich und erfolgreich einstuft und uns außerdem westliche Modelle der Ästhetik vorgibt.

Dieser Beitrag ist Teil der zweiten Ausgabe der neuen Reihe #LunesDeBlogsGV [es] [Blogmontage] der spanischsprachigen Seite von Global Voices am 12. Mai 2014.

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