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Staat stoppt die Eröffnung eines Krankenhauses zur kostenlosen Wiederherstellung der Klitoris für Opfer von FGM in Burkina Faso

Das erste Krankenhaus, dass den Opfern einer Genitalverstümmelung (FGM – femal genital mutilation) kostenlos eine operative Wiederherstellung der Klitoris anbietet, eröffnete am 7. März in Bobo Dioulasso, Burkina Faso, für die Öffentlichkeit. Die Regierung untersagte jedoch den Ärzten die Behandlung der 80 Frauen, die für den chirurgischen Eingriff angemeldet waren [fr], weil die entsprechenden Unterlagen nicht vollständig ausgefüllt waren. Clitoraid, die Vereinigung, die diese Maßnahme finanziert, glaubt, dass die Regierung von religiösen Gruppen dazu gedrängt wurde, die Maßnahme zu stoppen [fr] :

Cette opération chirurgicale permet de réparer les dommages physiques encourus par les victimes de MGF. Mais l'Église catholique et ses acolytes se sont opposés à cette merveilleuse mission en menant une campagne de dénigrement à des fins purement égoïstes  

Mit dieser Operation können die körperlichen Schäden bei den Opfern einer Genitalverstümmelung behoben werden. Aber die katholische Kirche und ihre Anhänger stellen sich dieser wunderbare Mission mit einer Hetzkampagne aus rein eigennützigen Gründen entgegen.

1 Kommentar

  • susanne thiele

    Das ist beschämend und traurig zugleich.Daran wird aber meiner Meinung nach deutlich, wie klerikale und konservative Männerbünde zusammenhalten, wenn es speziell um die weibliche Sexualität und die Unversehrtheit von Körper und Sexualorganen geht.Frauen sollen deren Meinung nach gebären und ansonsten still schweigen.Konservative Frauen unterstützen aber oft auch diese Machenschaften sehr aktiv.Liebe Katholikinnen,ihr ruft immer noch laut danach in diesen Männerbünden aktiv mitmischen zu dürfen,sogar “Priesterinnen” wollt ihr werden.Ihr seit immer noch sehr emsig und fleißig an der Seite der konservativen Priester und Prediger.Das alles für einen Frauen verachtenden Männerbund, der sich “Gottesvertretung” nennt und sich mit anderen Frauen verachtenden Männerbünden zusammentut.

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