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Proteste gegen die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerk auf der Insel Kyushu

Dies ist die größte Demonstration, die es jemals in Satsuma Sendia gegeben hat. Die Einwohner der Stadt möchten nicht über Atomenergie sprechen. Regionen, in denen es Atomkraftwerke gibt, erhielten von der Regierung finanzielle Unterstützung. Foto aufgenommen am 15. Dezember 2013 von rieko uekama. Copyright (c) Demotix

Junge Mütter demonstrieren und singen am 15. Dezember 2013 in Satsumasendai. Dabei schwingen sie eine Fahne mit dem deutschen Schriftzug “Atomkraft? Nein Danke”. Auf Demonstrationen gegen Atomkraft wird seit langem über die Umstellung auf alternative Energien diskutiert. Foto von rieko uekama. Copyright Demotix

Ungefähr 1800 Menschen demonstrierten nach Angaben der Veranstalter am 15. Dezember 2013 gegen die Wiederaufnahme des Betriebs im Atomkraftwerk Sendai [ja]. Nachdem das Atomkraftwerk zwei Jahre lang stillgelegt war, hat die Betreiberfirma Kyushu Electric Power Company im Juli bei der japanischen Atomaufsichtsbehörde die Überprüfung der Anlage beantragt, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Bevölkerung steht dem ablehnend gegenüber und sorgt sich um die Sicherheit.

Die Zahl der Demonstranten mag klein scheinen. Für die kleine, nahezu unbekannte Stadt Satsumasendai im äußersten Südwesten der Insel Kyushu, einer Region, in der die Wirtschaft in hohem Maße von Atomenergie abhängt, ist es nach fast 40 Jahren des Schweigens eine der größten Demonstrationen gegen das 30 Jahre alte Atomkraftwerk.

Greenpeace Japan bat den Gouverneur der Präfektur Kagoshima am 29. November in einem Brief [ja], die Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks nicht zu genehmigen. Citizen Media Miyazaki berichtete auf YouTube [ja] über die Proteste.

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