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Der Europarat verurteilt die Verschlechterung der Menschenrechte in Spanien

Cola ante un comedor social. Foto del blog «Verdad y justicia, por Dios»

Schlange vor einer sozialen Tafel. Bild aus dem Blog «Verdad y justicia, por Dios»” [Wahrheit und Gerechtigkeit, um Gottes Willen]

Der Kommissar des Europarates (ER), Nils Muiznieks, besuchte Spanien im vergangenen Juli mit dem Ziel Informationen über den Stand der Menschenrechte in dem Land zu sammeln.

Am vergangenen 9. Oktober wurde der aus diesem Besuch resultierende Bericht [en] veröffentlicht, in dem eine gravierende Verschlechterung der Menschenrechte als Folge der Sparmaßnahmen angezeigt wird. Der Bericht verurteilt ebenfalls das jüngste Vorgehen der Bereitschaftspolizei:

Los niños se ven afectados en forma desproporcionada por los recortes en los presupuestos para ayudas sociales, sanidad y educación, y por la reducción de las prestaciones familiares, que han provocado que algunos niños sufran pobreza y problemas nutricionales.

(…)

El comisario también se muestra preocupado por el hecho de que la crisis económica haya tenido un impacto negativo en los programas y políticas dirigidos a promover la inclusión de personas con discapacidad.

(…)

El comisario también se muestra preocupado por los informes sobre el uso desproporcionado de la fuerza  –incluyendo el uso de balas de goma– por las fuerzas de seguridad durante las manifestaciones contra la austeridad (…) La frecuente falta de identificación de los agentes, sobre todo en las manifestaciones, ha impedido la imputación y castigo de los autores de abusos. (…) El Comisario urge al gobierno español a acabar con esa arraigada práctica, basada en una ley de 1870, de conceder indultos a miembros de las fuerzas de seguridad condenados por severas violaciones de los derechos humanos, incluida la tortura.

Die Kinder sind unverhältnismäßig von den Einsparungen in den Budgets für Sozialhilfe, Gesundheitswesen und Bildung betroffen, sowie von den Kürzungen im Bereich der Familienbeihilfe, die dazu geführt haben, dass einige Kinder in Armut leben und Ernährungsprobleme erleiden.(…)

Der Kommissar zeigt sich besorgt darüber, dass die Wirtschaftskrise sich negativ auf die politischen Anstöße und Programme auswirkt, die eine Eingliederung von Menschen mit Behinderung fördern sollten.

(…)

Der Kommissar zeigt sich ebenfalls über die Berichte bezüglich einer übermäßigen Gewaltanwendung, sogar mit Gummigeschossen, seitens der Sicherheitskräfte während der Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen besorgt (…). Da, in der Regel, die Polizisten, vor allem während Demonstrationen, nicht identifiziert werden können, ist es nicht möglich gewesen, die Verantwortlichen für die übermäßige Gewaltanwendung anzuzeigen und zu bestrafen (…). Der Kommissar drängt die spanische Regierung dazu, der etablierten Praxis ein Ende zu bereiten, die auf einem Gesetz von 1870 basiert und einen Freispruch für Sicherheitskräfte ermöglicht, die aufgrund schwerer Verletzungen der Menschenrechte, bis hin zu Folter, verurteilt wurden.

Der Europarat ist eine Organisation, die 47 europäischen Staaten vereint und sich den Schutz der Bürgerrechte zum Ziel gesetzt hat. Der ER ist nicht von der EU abhängig, auch wenn die EU-Mitgliedstaaten Teil des ER sind. Die bekannteste Institution des ER ist der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit Sitz in Straßburg.

Der Bericht zeigt die Verschlechterung der allgemeinen Gesundheitsversorgung, die die Bevölkerung des Landes bis 2012 erlebte. Wie der eldiario.es berichtet:

… el departamento que dirige Ana Mato ha eliminado a los inmigrantes en situación irregular del acceso a la sanidad pública. (…) «Los recortes masivos en personal médico, en la financiación de los centros de salud públicos y otros servicios de atención primaria, el cierre de los servicios de urgencias y el copago de las medicinas».

… das Ministerium, unter der Führung von Ana Mato, hat den Immigranten mit ungeklärtem Status den Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem versperrt. (…) “Die starken Einsparungen im medizinischen Personal, in der Finanzierung von öffentlichen Gesundheitszentren und anderen Dienstleistungen der Primärversorgung, die Schließung von Erste-Hilfe-Dienste sowie die Beteiligung beim Kauf von Arzneimitteln”.

Público sammelt einige Kommentare des Berichts zum Thema Bildung:

Muiznieks advierte de que “los importantes recortes de los últimos tres años en materia educativa están poniendo en peligro la igualdad de oportunidades y hacen que los niños que están pasando dificultades tengan más difícil el acceso a una educación de calidad”. Por último, critica la eliminación de Educación para la Ciudadanía y reclama la reintroducción de materias sobre derechos humanos

Muiznieks warnt davor, dass “die starken Kürzungen der letzten drei Jahre im Bereich Bildung die Chancengleichheit gefährden und den Kindern, deren Familien gerade in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken, den Zugang zu einer guten Ausbildung erschweren”. Zuletzt kritisiert er die Abschaffung von Educación para la Ciudadanía (Schulfach zur Bildung im Bereich Bürgersinn) und fordert die Wiedereinführung von Fächern, die sich mit dem Thema Menschenrechte beschäftigen.

Der Bericht unterstreicht das Problem der Zwangsräumungen, wie euroxpress berichtet:

El comisario ha pedido al gobierno que antes de un desahucio que afecte a menores, «se cercioren de que hay un alojamiento alternativo, adecuado y asequible, y que éste se proporcione en casos de desahucios de familias con hijos, independientemente de su edad».

Der Kommissar fordert die Regierung dazu auf, dass vor der Durchführung von Zwangsräumungen, bei denen Minderjährigen betroffen sind, “man überprüft, dass bereits ein alternativer, angemessener und erschwinglicher Wohnraum vorhanden ist, und dass dieser bei Zwangsräumungen von Familien mit Kindern, egal in welchem Alter, zur Verfügung gestellt wird”.
La policía antidisturbios detiene a una joven herida en una manifestación. Foto del blog «El aullido»

Die Bereitschaftspolizei verhaftet eine verletzte junge Frau während einer Demonstration. Bild aus dem Blog «El aullido» (Der Schrei).

In Bezug auf die von der Bereitschaftspolizei angewendeten Brutalität bei den Demonstrationen der letzten Jahre, erklärt Público:

La situación que se vive en las calles, así como en comisarías, prisiones y Centros de Internamiento para Extranjeros (CIEs), que ha recogido el Comisionado ha sorprendido a los enviados europeos. “La investigación indica un excesivo uso de la fuerza por parte de las agentes de seguridad en las manifestaciones contra la austeridad de 2011 y 2012, que sacaron a la luz violaciones de los derechos humanos que se cometían desde hace años”

Die Lage auf den Straßen sowie auf den Polizeiwachen, Gefängnissen und Internierungszentren für Ausländer, die der Beauftragte besucht hat, überraschte die europäischen Gesandten. “Die Untersuchung zeigt eine übermäßige Gewaltanwendung seitens der Sicherheitskräfte bei den Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen in den Jahren 2011 und 2012, und brachte damit die seit Jahren stattfindenden Menschenrechtsverletzungen ans Licht”.

Dieser Bericht hat in den sozialen Netzwerken und Medien großen Anklang gefunden. Jartito kritisierte in El País die Regierungspartei:

Ya sabe el PP muy, pero que muy bien, a quienes perjudica y a quienes beneficia todo lo que está haciendo y en el caso de la represión policial, la necesita para poder perpetrar sus políticas contra el pueblo.

Die PP weiß wohl sehr, aber sehr gut, wer durch ihr Handeln benachteiligt wird und wer einen Nutzen zieht und in Bezug auf die polizeiliche Unterdrückung braucht die Partei sie, um ihre Politik gegen das Volk verüben zu können.

Esparbe erinnerte in der Huffington Post an andere Organisationen, die ebenfalls neulich das Handeln der spanischen Regierung verurteilt haben:

¡Zas!, en toda la jeta, el Comisario de Derechos Humanos del Consejo de Europa, la ONU, la UNESCO, sociedades internacionales de todo tipo poniendo en evidencia las actuaciones de un gobierno fascistoide, y que, tienen tan gran jeta y lo suficientemente dura para aguantar eso y mucho mas sin despeinarse, y el domingo a misa mayor.

Bumm! Ein Schlag ins Gesicht. Der Kommissar für Menschenrechte des Europarates, die UNO, die UNESCO, internationale Vereinigungen aller Art machen uns das Handeln einer faschistischen Regierung deutlich, die noch dazu die Frechheit aufweist, das Ganze auf sich aufprallen zu lassen ohne sich die Frisur zu ruinieren, und am Sonntag ab zur Messe.

Auf derselben Seite zeigte sich Pilar1234 etwas pessimistischer:

Buen informe. Lástima que Mariano sólo lo vaya a usar para limpiarse el c*** con él.

Guter Bericht. Schade, dass Mariano ihn nur benutzen wird, um sich seinen A… zu putzen.
Evolución de la tasa de pobreza en España (2004-2011). Imagen de eldiario.es, con licencia CC-BY-SA.

Entwicklung der Armutsrate in Spanien (2004-2011). Bild aus eldiario.es, mit der Lizenz CC-BY-SA.

 

Luisa Sánchez äußert sich so in dem Blog Impresiones de una periodista en paro (Eindrücke einer arbeitslosen Journalistin):

(…) el actual Ejecutivo no parece estar preocupado por los dramas que está causando, preocupado tan solo en garantizar la prosperidad de la oligarquía del dinero que ha aumentado en un 13% en el último ejercicio, según un informe del banco Credit Suisse, que calcula que son 402.000 españoles los tienen un patrimonio valorado en más de 740.000 euros. Contrasta esa cifra con el ingente número de familias que no cuentan con ningún tipo de prestación, o si tienen el privilegio de recibirlas han sido reducidas a la ridícula cantidad de 291 euros, como señala, escandalizado, el Comisario Europeo de Derechos Humanos.

… die aktuelle Regierung scheint nicht sehr besorgt über das Unheil, das sie gerade anrichtet. Viel mehr bemüht sie sich, den Wohlstand der Geld-Oligarchie zu garantieren, der im letzten Geschäftsjahr um 13% gestiegen ist. Nach einem Bericht der Bank Credit Suisse rechnet man damit, dass ca. 402.000 Spanier über ein Vermögen von über 740.000 Euro verfügen. Wie der Europäische Kommissar empört feststellt, steht diese Zahl im Gegensatz zu der enormen Anzahl an Familien, die über keinerlei Leistungen verfügen, bzw. wenn sie das Privileg haben, Leistungen zu empfangen, diese auf die lächerliche Summe von 291 Euro reduziert sehen.

Dieser Schlag gegen die Regierung von Mariano Rajoy summiert sich mit denen der vergangenen Wochen. Die Vereinten Nationen brachten Ende September einen Bericht raus, in dem sie die Hindernisse kritisiert, die seitens der spanischen Regierung bei der Aufklärung von Verbrechen der Franco-Ära gelegt werden. Auch die OSZE nahm Spanien in die schwarze Liste der Länder ohne Freiheit mit ein nachdem die spanischen Behörden die Überwachung der antimonarchischen Demonstrationen vom vergangenen 28. September durch Gesandten der Organisation nicht zuließen.

2 Kommentare

  • Es ist wie in so vielen anderen Ländern auch, die von der Krise erfasst wurden. Das Volk merkt sehr schnell, dass es für die Misswirtschaft von Bänkern und Politikern bluten soll. Aber jene, die dafür im Grunde verantwortlich sind, werden in keiner Form zur Verantwortung gezogen. Im Gegenteil, sie profitieren sogar weiterhin von ihren Schandtaten.

  • Menschenrechtsaktivist

    Rechtsstaat? Bürgerrechte? Menschenrechte? Grundgesetz? Gewaltenteilung? Freiheit und Gerechtigkeit? Recht auf Gesundheit?
    Artikel 20 des Grundgesetzes behauptet u.a., dass die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat ist und dass die Rechtsprechung an Gesetz und Recht gebunden ist.
    Uns wird damit weisgemacht, dass geschriebene Worte für deren Einhaltung sorgen würden. Einbildung ist auch eine Bildung.
    Leider wird all zu oft in deutschen Schulen und Universitäten von einer Forderung des Grundgesetzes schon auf deren Realisierung geschlossen. Die Realität wird nicht auf den Prüfstand gehoben, im Gegenteil: Wer in Deutschland nach der Verfassungswirklichkeit gefragt wird, pflegt oftmals nur das Grundgesetz aufzuschlagen um dann zu behaupten, dass das Wirklichkeit ist, was nach der Zielvorstellung des Grundgesetzes Wirklichkeit sein soll, allein weil es dort so geschrieben steht. Das ist irreführend…. Die Organisationsstrukturen des kaiserlichen Obrigkeitsstaates blieben bis heute erhalten. Die deutsche Gewaltenteilung steht nur auf dem Papier. (Weiteres, auch über die Ämterpatronage z.B. unter http://gewaltenteilung.de/idee.htm = Homepage eines ehemaligen Richters). Irreführung ist übrigens eine kriminelle Handlung.
    Nach dem Ex-Richter Rudolf Wassermann befinden wir uns in einem schleichenden Übergang von einer parlamentarischen Demokratie in einen „Rechtsprechungsstaat“ unter der Leitung der Richter, die wiederum in ihrer Struktur obrigkeitsstaatlich und „kritikfrei“ rückwärts gewendet orientiert sind … Einzelnen wird kein Recht gewährt, weil sonst intern Köpfe rollen müssten (vgl. auch http://www.locus24.de/foc/foc-0002.html ).
    Zur Ämterpatronage innerhalb der Richterschaft und zum fiktiven Rechtsstaat kann man auch von einem weiteren ehemaligen Richter z.B. unter http://www.odenwald-geschichten.de/?p=682 erfahren. Ein weiterer Ex-Richter hat unzählige Kollegen erlebt, “die man schlicht ‘kriminell’ nennen kann” (vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740 ).
    Ein Problem für sich war und ist ….. der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht. Im Internet gibt es unter http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf einen Aufsatz dazu.
    Der Staat will Bürger arm machen. Diese Erkenntnis basiert auf der juristischen Überprüfung von hunderten Rechtsfällen, s. http://unschuldige.homepage.t-online.de/flugblat.htm .
    G20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger. ( s. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/07/g-20-gipfel-beschliesst-globalen-zugriff-auf-die-vermoegen-der-buerger/comment-page-5/ ).
    Ausbeutung scheint in Ordnung zu sein und Ausgebeutete scheinen als selber Schuld zu gelten.
    Deutschland liegt beim Anlegerschutz weit hinter Ruanda und Burundi! (vgl. http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=11032 ).
    Wie sieht es bei der Rechtspflege und den Bürgerrechten bis zum Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus?
    Der Rechtsstaat steht nur auf dem Papier. Der positive Sinngehalt der einschlägigen Gesetze wird in den Köpfen der zuständigen Beamten derart deformiert, dass vom ursprünglichen Gesetzeszweck so gut wie nichts davon übrig bleibt. Was nützt der beste Rechtsstaat auf dem Papier, wenn er in die Köpfe und die Herzen der Menschen, die ihn vertreten sollen, keinen Eingang finden kann?(vgl. http://www.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf )
    Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Hauptverantwortlich für das perfide Rechtschaos mit Methode sind die Parlamentsabgeordneten, das Bundesverfassungsgericht und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. (von http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html ).
    Problematisch ist auch die faktische Unmöglichkeit, Richter und Staatsanwälte wegen Rechtsbeugung zur Rechenschaft zu ziehen. Beim Bürger erwecken die vom Bundesgerichtshof hiergegen errichteten hohen Hürden den fatalen Eindruck, dass die Juristen aus falsch verstandenem Corpsgeist einander schonen nach dem Motto “Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.” ( vgl. http://www.hu-marburg.de/homepage/humr/gettext.php?id=515 ).
    Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus, die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! Wenn aber die Rechtsunterworfenen richterliche Fehlurteile und richterliche Pflichtverletzungen ersatzlos tragen müssen, dann sind die Kriterien eines Rechtsstaates nicht mehr erfüllt. Und so bleibt am Ende die Erkenntnis: Einen Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht, und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal. s. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 .
    Von Ärzten konnte ich erfahren, dass sie mit Rügen und Regressen bestraft werden, wenn sie ordentlich beraten und Medikamente verschreiben. Meine Eltern sind pflegebedürftig und brauchen viele Medikamente, die Ärzte nicht verschreiben wollen. Ein Arzt erzählte mir von ca. 7000 €, ein anderer von ca. 11000 €, die er als Regress zahlen musste. Sie haben auch Angst vor dem Prüfungsausschuss ( http://www.arztwiki.de/wiki/Pr%C3%BCfungsausschuss ).
    Herrschende pflegen auch einen Zusammenhalt.
    In dem arte-Video „Unser täglich Gift“ ( http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw&playnext=1&list=PLA295763D18767345 ) gibt ein Insider zu, dass von Verantwortlichen Fehler nicht zugegeben werden, weil das einen Vertrauensverlust bedeutet und Kritikern Tür und Tor öffnet. Es könnte behauptet werden, dass nicht nur einer, sondern viele Fehler gemacht wurden und das gesamte Verfahren könnte in Frage gestellt werden.
    Es ist auch bezeugte Gerichtspraxis: “Einzelnen wird kein Recht gewährt, weil sonst intern Köpfe rollen müssten” (vgl. http://www.locus24.de/foc/foc-0002.html ).
    Was wir bekommen ist noch viel schlimmer als STASI und GESTAPO zusammen, meint Prof. Albrecht- http://politikforen.net/showthread.php?131970-Die-deutsche-Polizei-l%C3%B6st-sich-immer-mehr-vom-Rechtsstaat . Die Diktatur hat sich schon hinreichend bewaffnet, jedenfalls hat sie alle Organe des Staates fest in ihrer Hand, jetzt auch die »unabhängige« Zentralbank und zunehmend das Bundesverfassungsgericht. (vgl. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/prof-dr-karl-albrecht-schachtschneider/ein-weiterer-schritt-zur-diktatur.html ).
    Weitere themenbezogene Links z.B. unter http://www.rechtsverweigerung.de/Links.html .
    Sicher bringt das menschliche Verhalten den ohne wirksame Kontrollen wirkenden Obrigkeiten ein Wohlbefinden zu Lasten der Untertanen, unser aller Gesundheit leidet allerdings darunter.
    Die Abhängigkeit vom Volk ist zweifellos das beste Mittel, staatlicher Macht Schranken zu setzen; aber die Menschheit hat aus Erfahrung gelernt, dass zusätzliche Vorkehrungen nötig sind (vgl. http://www.gewaltenteilung.de/demokratieprinzip.htm ).
    Geschriebene oder gesagte Worte taugen jedenfalls nicht.

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