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FIFA bestraft Kroatien und Griechenland für rassistisches Fan-Verhalten

Kroatien und Griechenland lauten seit November 2013 zwei weitere Namen auf der wachsenden Liste von Fußballnationalmannschaften, die von der FIFA aufgrund rassistischen Verhaltens seiner Anhänger oder Teammitglieder mit einer Geldbuße bestraft wurden. Seit Mai 2013 greift die FIFA zu härteren Sanktionen gegen Rassismus und Diskriminierung. FIFA-Präsident Sepp Blatter gab kürzlich bekannt, dass die global agierende Organisation mit schärferen Bestrafungen gegen diese Probleme vorgehen müsse. Die FIFA sei zu diesem Zweck nun sogar bereit, „Mannschaften von Wettbewerben auszuschließen oder ihnen Punkte abzuziehen“. Al Jazeera macht nähere Angaben [En] zu den Geldbußen, die den nationalen Fußballverbänden von Kroatien und Griechenland auferlegt wurden:

Der kroatische Fußballverband muss für die Vorfälle im Rahmen der 2:1-Niederlage gegen Belgien am 11. Oktober in Zagreb 35.000 Schweizer Franken (38.000 $ [28.400 €]) zahlen.

„Kroatische Fans zeigten den rechtsradikalen Gruß, wie er während des zweiten Weltkriegs von der faschistischen Ustascha-Bewegung verwendet wurde“, berichtete die Fanbeobachtungs-Organisation FARE [Football Against Racism in Europe] der FIFA.

Der Fußballverband Griechenlands wurde hingegen mit einer Strafe von 30.000 Schweizer Franken (32.500 $ [24.300 €]) belegt. Grund dafür ist, dass während der Partie zwischen Griechenland und der Slowakei (1:0) am 11. Oktober rechtsradikale Banner gezeigt wurden.

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