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Historiker nimmt pessimistischen Abschied von Mazedonien

Der Historiker, Analytiker und Blogger [en] Harald Schenker, der seit 1999 in Mazedonien gelebt hat und nun in die Schweiz zieht, hat mit seinem Abschied [en] von einem “gescheiterten Mazedonien” zu Aufruhr in den sozialen Netzwerken geführt. In seiner Abschiedsnotiz diagnostiziert er den Untergang des Landes und ruft dazu auf, die mazedonische Gesellschaft wiederherzustellen. Der Artikel hat bereits mehr als 900 Likes bei Facebook und wurde über 80-mal auf Twitter geteilt.

Für mich – und es schmerzt mich sehr, das in deutliche Worte zu fassen – läuft Mazedonien Gefahr ein gescheitertes Modell zu werden. Es stellt eine Struktur dar, die nicht begehrt ist und hat daher auch keine Antworten auf entscheidende Fragen. Ich verstehe zwar nicht, warum das so ist, aber ich muss feststellen, dass es so ist – dass die intellektuelle Achtlosigkeit seiner selbsternannten Eliten nicht nur erstaunlich ist, sondern diese Haltung sie auch teuer zu stehen kommen wird.

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