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Jemen: Ein Massaker, live im Internet

Dieser Beitrag ist Teil unserer Sonderberichterstattung zu den Jemen-Protesten 2011.

Ein Massaker kann live verfolgt werden, Tweet für Tweet, in der Hauptstadt des Jemen, Sanaa. Jemenitische Sicherheitskräfte haben das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Sie töteten bislang mindestens 22 Menschen und verwundeten hunderte mehr. Dieser Horror wird von hunderten schockierten Zuschauern auf der ganzen Welt im Internet verfolgt.

Viele der Zuschauer bezeichnen den Livefeed als brutal.

A protester who received a head wound after an attack by government security forces receives medical care at the makeshift hospital/mosque near Sana'a University. Image by Luke Somers, copyright Demotix (18/09/2011).

Ein Demonstrant, der bei einem Angriff durch Sicherheitskräfte der Regierung am Kopf verwundet wurde, wird im Not-Krankenhaus (der Moschee) nahe der Universität von Sanaa medizinisch versorgt. Bild von Luke Somers, copyright Demotix (18/09/2011).

 

 

Virtual activism berichtet:

@virtualactivism: Korrespondent berichtet, jemand habe ihm gerade den Kopf von einem Mann gebracht, der direkt von einer RPG getroffen wurde, und dass er es nicht auf dem Livestream zeigen wird #yemen

Omar Mashjari informiert uns:

@OmarMash: RPJ greift unschuldige friedliche Demonstranten an, zielt auf die Köpfe junger Männer. Das ist beispiellos böse. #Yemen #SanaaMassacre

Wounded Yemeni demonstrators are helped to a waiting ambulance during clashes following a peaceful demonstration in the capital. Sana'a. Image by Saleh Maglam, copyright Demotix (18/09/2011).

Verwundete jemenitische Demonstranten werden während der Eskalation nach einer friedlichen Demonstration in Sanaa zu einem wartenden Krankenwagen gebracht. Foto von Saleh Maglam, copyright Demotix (18/09/2011).

Iyad El Baghdadi bestätigt:

@iyad_elbaghdadi: Bestätigt: Flugabwehr-Geschosse wurden heute von den Regime-Anhängern gegen unbewaffnete Demonstranten eingesetzt. 22 getötet, „hunderte“ verletzt. #Sanaa #Massacre

Nadine warnt:

@earthtoinadine: Die Jemeniten sind eines der bewaffnetsten Völker, trotzdem sind sie monatelang friedlich geblieben im Angesicht der Brutalität. Das ist Standhaftigkeit.

Und der mauretanische Aktivist Nasser Weddady folgert:

@weddady: Betrachtet man die letzten Monate, ist das heutige Massaker im Jemen eine logische Konsequent der internationalen Apathie.

 

Dieser Beitrag ist Teil unserer Sonderberichterstattung zu den Jemen-Protesten 2011.

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