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Iran: Jahrestag der Wahl – demonstrieren, oder besser nicht?

Mir Hussein Mousavi und Mehdi Karroubi, zwei führende Köpfe der iranischen Opposition haben offizielle eine Genehmigung beantragt, um am Jahrestag  der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom 12. Juni zu demonstrieren. In einer gemeinsamen Stellungsnahme brachten sie ihre Sorge um die Sicherheit der Demonstranten zum Ausdruck.

Einige Iraner sind mit diesem vorsichtigen Verhalten im Netz nicht einverstanden und viele haben Poster vorbereitet (etwa das hier abgebildete), die in Blogs und auf Websites zu Demonstrationen ermutigen.

Webneveshteha ruft die Menschendazu auf [fa], heute Abend Allaho Akbar (Gott ist groß) von ihren Dächern aus zu rufen, wie sie es in der Zeit nach der Wahl getan haben, um gegen die iranische Regierung zu protestieren. Der Blogger fügt hinzu:

Wenn ihr euer Fenster öffnet und niemanden hört, steigt auf euer Dach und ruft Allaho Akbar. Ihr seid die Medien.

Dulatemeli schreibt [fa]:

Wir werden Seite an Seite stehen mit den Muttern von Märtyrern, Mousavi und Karoubi – und auch du kannst dich uns anschließen. Wenn wir uns am 12. Juni nicht blicken lassen, wir der Druck auf die politischen Gefangenen steigen. Die Demonstration am Samstag ist keine Möglichkeit, sondern eine Pflicht. Wir sollten und nicht sorgen und zuhause bleiben. Wenn wir das tun würden, würde unser Heimatland zugrunde gehen.

Afkare Farda schreibt [fa], dass die Menschen die Wahl haben: gedemütigt unter dem Regime leben, oder das Regime zu Fall bringen. Die Regierung habe ihre Legitimation verloren.

Sight sagt: “Ich bin ein ganz normaler Bürger, und ich bin einer der Initiatoren dieser Bewegung. Morgen werde ich von Teherans Universität zu dem Azadi Platz gehen. Werdet ihr euch anschließen? Freiheit hat einen Preis.”

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