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Südafrika: Fußball-Weltmeisterschaft 2010 – noch 100 Tage…

Meine Damen und Herren, sie ist da! Der Countdown läuft und wir sind dabei, die psychologische Zahl von 100 Tagen bis zur Veranstaltung zu unterschreiten. Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft wurde zur am meisten erwarteten Sportveranstaltung in der neueren Geschichte, und das nicht nur aufgrund ihres Ausmaßes sondern deshalb, weil sie auf dem buntesten Kontinent der Erde stattfinden wird – Afrika!

Während westliche Medien noch an der Fähigkeit Südafrikas zweifeln, ein solches Turnier ausrichten zu können und ständig über den Kontinent spotten, sind die südafrikanischen Behörden am 2. März, an dem es noch genau 100 Tage bis zu der großzügigen Veranstaltung sind, bereit, daraus ein Riesenevent zu machen.

Was sollte Südafrika tun, um die Welt davon zu überzeugen, dass es bereit ist?:

Ich musste mich fragen, was wird Südafrika noch tun, um die Welt davon zu überzeugen, dass es nicht nur bereit, sondern fähig ist, die Weltmeisterschaft auszurichten und gut auszurichten?

Er schreibt weiter:

Deshalb hat der Countdown nichts mit der Bereitschaft der Teams zu tun, sondern es sensibilisiert uns mehr für das größte einzelne Sportspektakel der Welt. Und auf diese Weise können sich die Südafrikaner meiner Stimme sicher sein. Die Südafrikaner haben ihr Leben so mit der Weltmeisterschaft verwoben, dass lange nach dem Ende des Wettbewerbs, (nur ein Monat) das Erbe, das zurückbleiben wird, fantastisch sein wird.

Das BlaBla Blog rückt es ins rechte Licht (obgleich praktischer), durch die Fokussierung auf die Veranstaltung „Fly the flag for 2010 in South Africa“, bei dem dieser wichtige Meilenstein gefeiert wird.

Der 2. März ist deshalb gekennzeichnet als Tag, an dem Südafrikaner, hier und im Ausland, dazu aufgerufen sind, ihre Aufregung für das Turnier zu zeigen und ihre Leidenschaft für das Land und den Fußball zu beweisen

Bei einer interessanten Umfrage des South African Road Safety Blogs zeigen die Zahlen, dass 85 % der Südafrikaner glauben, dass das Land bereit ist, das Turnier auszurichten:

Ein Rekordhoch (85 %) der Südafrikaner unterstützt die Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft. Dies zeigte das neueste Barometer 2010 von African Response, das die Auffassung über die Bereitschaft vor der Weltmeisterschaft in und um die großen Metropolen in Südafrika misst.

Die Südafrikaner sind sich jedoch der Tatsache bewusst, dass es vor der Weltmeisterschaft noch Arbeit zu erledigen gibt und 61 % stimmen zu, dass wir uns auf Polizeiarbeit und Sicherheit konzentrieren müssen, wenn unsere Besucher unsere Küsten mit einer guten Erfahrung im Land verlassen sollen.

Das SouthAfrica WorldCupBlog war satirischer im Titel seines Artikels – Hier kommen die FIFA-Bonzen…:

FIFA-Präsident Sepp Blatter feierte mit vielen anderen Würdenträgern den 100-Tage-Countdown in Durban. Der Vorstandsvorsitzende des lokalen Organisationskomitees Danny Jordaan wird zusammen mit Vizepräsident Kgalema Motlanthe anwesend sein. Weitere teilnehmende Prominente sind Jay Jay Okocha, Roger Milla, Mark Fish und Hossam Hassan.

Der Artikel hebt außerdem die Probleme hervor, mit denen sich die Organisatoren immer noch herumschlagen, vor allem die Probleme mit der Infrastruktur in bestimmten Stadien:

Die neuesten Sorgen drehen sich um die Qualität der Spielbeläge, die sowohl in den gastgebenden Stadien als auch in einigen Trainingslagern, die von den teilnehmenden Mannschaften gewählt wurden, verfügbar sind.“…  Die Felder waren sumpfig und vollgesogen, weshalb der englische Fußballverband Richard Hayden vom Sports Turf Research Institute unter Vertrag nahm, um an der Verbesserung der Bedingungen zu arbeiten. Seine Arbeit war so gut, dass die FIFA ihn unter Vertrag nahm, um an allen problematischen Spielfeldern rund um die Trainingslager zu arbeiten.

Soccerway.com zufolge wirbt Südafrika immer noch für Fans, 100 Tage vor der Veranstaltung:

Präsident Jacob Zuma hielt in seiner Rede zur Lage der Nation die Südafrikaner dazu an, mehr Tickets zu kaufen und die Spiele zu unterstützen, um den früheren Präsidenten Nelson Mandela zu ehren, der Lobbyarbeit geleistet hatte, um die Weltmeisterschaft hierher zu bringen. Mandela spielte eine zentrale Rolle dabei, dem Land dabei zu helfen, diese großartige Veranstaltung ausrichten zu dürfen. Deshalb müssen wir die Weltmeisterschaft zu seiner Ehre zu einem riesigen Erfolg machen“, sagte Zuma. „Infrastruktur, Sicherheit und Logistik sind vorhanden, um ein erfolgreiches Turnier zu gewährleisten.

„Wir werden eine großartige Weltmeisterschaft abliefern“erklärt das The Times Online Blog:

Die wachsende Aufregung im ganzen Land ist greifbar und Südafrika steht kurz davor, der Welt zu zeigen, wozu Afrika fähig ist. Wir sind ein Land mit großen sozialen Herausforderungen, aber wir werden eine großartige Weltmeisterschaft abliefern.

Schließlich diskutiert das Blog von BushRadio die organisierten Veranstaltungen zur Feier des Tages:

Der Vizepräsident wird an einer großen öffentlichen Veranstaltung im Rathaus von Durban teilnehmen, wo eine Palette an Festlichkeiten einen Vorgeschmack auf die Farbe und Energie der FIFA-Weltmeisterschaft 2010 geben wird.“ Und außerdem wird der Tag dadurch gekennzeichnet, dass Bafana Bafana (südafrikanische Nationalmannschaft) am Mittwochabend seine Nachbarn aus Namibia empfangen wird, Anpfiff ist um 20.30 Uhr.  Die Gastgeber treten in dem internationalen Freundschaftsspiel in guter Form an, nach Siegen von 6-2 und 3-0 über Swaziland bzw. Simbabwe.

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