Wir übersetzen die Beiträge von Global Voices in viele Sprachen, damit die Bürgermedien aus aller Welt für alle zugänglich werden.

Erfahre mehr zu Lingua-Übersetzungen  »

365: Ein Video pro Tag von Cartagena, Kolumbien


Foto von Mario Carvajal CC-by

Eine Gruppe Videoblogger aus Kolumbien beschloss das Jahr 2010 in ein Jahr für Videoblogging zu gestalten und begann damit, jeden Tage dieses Jahres ein Video zu filmen. Heute bringen wir eine Auswahl von Videos aus der Stadt Cartagena in Kolumbien: ein UNESCO-Weltkulturerbe und nach Frommers Travel-Guide ein Top-Reiseziel.

Erika Pao und Luisa Santiago sind zwei Mädchen, die in Cartagena leben und ihre Stadt gerne aus der Perspektive derer zeigen möchten, die dort leben und deren tägliche Ereignisse beleuchten:

contar a través del video toda esa cotidianidad e historias anónimas que nos rodean; toda esa riqueza cultural y social en las que estamos inmersos pero que muchos desconocen de nuestra ciudad

Mit dem Video den Alltag und die anonymen Geschichten erzählen, die uns umgeben; der ganze kulturelle und soziale Reichtum, in welchem wir versunken sind und den viele in unserer Stadt ignorieren.

Teil der erfolgreichen nationalen Kampagne den Tourismus zu steigern, hat mit dem Slogan: ‘Colombia is Passion’ (Kolumbien ist Leidenschaft) zu tun. Doch die Bemühungen sind nicht nur außerhalb des Landes zu sehen, sie wurden auch im Inland benutzt, um den Nationalstolz zu stärken. Mit ihrer Werbeveranstaltung in Cartagena ist das auch so: auf einem der Plätze in der von Mauern umgeben Stadt stellten Sie Skulpturen und Bilder, welche die Kampagne widerspiegeln, auf. Der Song, der das Video normalerweise begleitet, ist eine gemeinsame Leistung von vielen kolumbianischen Künstlern für diese Kampagne und heißt ‘Colombia es Pasión‘:

Am 2. Januar findet die Candelaria Virgin Prozession statt, bei der die Katholiken zum Konvent auf die Spitze des Popahügels steigen und dann die Jungfrau auf ihren Schultern in die Kapelle am Fuß des Hügels tragen:

In Cartagena, in der Nähe der ‘Carriage Plaza’ gibt es eine überdachte Passage, wo einmal Sklaven verkauft wurden. Am Ende des 19. Jahrhunderts begann man dort viele schmackhaftere Waren anzubieten: Süßigkeiten. An der Bonbon-Pforte werden viele traditionelle Süßigkeiten aus der Region verkauft: Tamarinde-, Kokosnuss- und Zuckerrohr-Kreationen.

Es gibt auch noch andere alltägliche Bilder. In dem nächsten Video spielen in der sogenannten ‘Cheap Rice’ (billiger Reis) Nachbarschaft barfüßige Kinder auf den staubigen Straßen in der Mittagshitze Fußball.

Das nächste Video zeigt uns etwas über Cartagenas Nahrungsmittel. Zuerst ein mysteriöses Getränk aus Reis, Milch und Gewürzen, mit Muskat, gezuckerter Kondensmilch, Schokoladen-Chips und Eis. Von seinem Verkäufer wird es auf einem Schild so angepriesen: exquisit, nahrhaft und erfrischend:

Ein weiteres traditionelles Grundnahrungsmittel in Cartagena ist “patacón Pisão”, eine ausgepresste, zweimal gebackene Plantain (Kochbanane), die zu jeder Mahlzeit gegessen wird. Luisa Santiaga führt es uns Schritt für Schritt vor: Schälen, Schneiden, Backen, Ausdrücken, Eintauchen und nochmals Backen:

Das letzte Video führt uns aus der ummauerten Stadt heraus in die Straßen, in denen die Einheimischen leben, einkaufen und spazieren gehen:

Wenn Sie mehr von Cartagena mit den Augen dieser zwei Mädchen sehen möchten, können Sie die Cartagena 365 Seite besuchen und abonnieren oder folgen Sie ihnen bei Twitter unter @luisasantiaga und @erikapao, wo sie über ihre neuesten hochgeladenen Videos twittern.

In weiteren Beiträgen werden wir Videos von anderen kolumbianischen V-Bloggern, die an dem 365-Projekt teilnehmen, bringen. Kennen Sie irgendwelche Videoblogger über die wir bei Global Voices schreiben sollten? Schreiben Sie uns bitte und lassen Sie es uns wissen!

1 Kommentar

Sag deine Meinung!

Für Autoren: Anmelden »

Richtlinien

  • Alle Kommentare werden moderiert. Sende nicht mehrmals den gleichen Kommentar, damit er nicht als Spam gelöscht wird.
  • Bitte geh respektvoll mit anderen um. Hass-Kommentare, Obszönes und persönliche Beleidigungen werden nicht freigeschaltet..