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Nicht zögern, nominieren! BOBs 2007

Es ist wieder die Zeit gekommen, in der Blogger ihre besten Templates wählen und ihre besten Fotos und Podcasts veröffentlichen. Das alles hat einen guten Grund: Die BOBs (Best of Blogs) stehen vor der Tür! Die Preisverleihung durch die Deutsche Welle ist die größte internationale Veranstaltung ihrer Art mit 15 Kategorien für Blogs in den 10 Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Russisch, Portugiesisch, Chinesisch, Farsi und Niederländisch.

Zielt der BOBs ist, die weite Spannbreite der internationalen Blogosphäre zu zeigen und sind vermutlich die größte Ehre, die einem Blogger widerfahren kann. Da der Preis für Blogger ist und von Bloggern vergeben wird, dachten wir uns, dass es doch interessant wäre zu erfahren, was die Blogger über die BOBs denken. Hier sind einige Eindrücke von Seiten der Bewertenden, der Bewerteten und all der anderen Beteiligten.
BOBs logo

toot (“Das arabische Blognetzwerk”) feiert:

Dieses Jahr wird unser Kollege Ahmed Humeid teil der Jury sein, die die schwierige Aufgabe hat die Nominierungen festzulegen und Jurypreise in allen Disziplinen zu vergeben. Aufregend!

Mark Glaser von MediaShift, ebenfalls Juro, schreibt:

Während die BOBs auch unbeschwerte Beiträge aufnimmt liegt das Hauptaugenmerk der Jury für gewöhnlich auf Blogs, die sich mit ernsten Themen auseinandersetzen, ob es nun um Politik, Menschenrechte oder persönliche Geschichte mit bedeutendem Hintergrund geht.

Viele Blogger schreiben über den (bisherigen) Mangel an afrikanischen Nominierten (eine Weltkarte mit allen Nominierten kann auf der BOBs-Website angesehen werden). Obwohl der Preis für den besten englischsprachigen Blog an Black Looks (dessen Gründer Sokari Ekine auch Redakteur von GV Afrika ist) ging, gibt es dieses Jahr einen offensichtlichen Mangel an afrikanischen Bloggern.

GV-Gründer Ethan Zuckerman ruft die Leser seines Blogs My Heart's in Accra auf, afrikanische Blogger zu nominieren:

 Ich war enttäusch, als ich gestern die BOBs-Seite besuchte und mit diese Weltkarte ansah, die nicht einen einzigen Nominierten aus Schwarzafrika zeigt. Es stellte sich heraus, dass es nicht ganz so schlimm war – die Karte zeigt nur Orte mit mindestens zwei Nominierten, eine Karte mit allen Teilnehmern sieht nicht ganz so enttäuschen aus. Trotzdem bleibt die Aussage so einer Karte, dass es keine Blogger in Afrika gäbe, oder zumindest keine Lesenswerte.

Auch White African ist beunruhigt:

 Wenn es darum geht, wie Afrika im Netz dargestellt wird, tragen wir eine Mitverantwortung dafür, was der Rest der Welt sieht. Wir dürfen uns nicht beschweren, dass Afrika ausgeschlossen ist, wenn wir uns nicht einmal die Mühe machen uns gegenseitig zu bewerben, oder die Länder aus denen wir kommen und die Ideen, für die wir stehen zu präsentieren.

Ob Afrika nun Teil des eigenen Interesses ist oder nicht, es ist wichtig sich aufzuraffen und ein Bog zu nominieren, dass man gerne ließt! Global Voices ist ein Sponsor der diesjährigen Preises – in der Hoffnung, mehr Stimmen Gehör zu verschaffen.

Geschrieben von Jillian York

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