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Bolivien: Die kälteste Nacht des Jahres

Der 24. Juni ist ein besonderer Feiertag in Lateinamerika, wie Jaun Arellano in einem Artikel über die Feiern in Peru schreibt. In Bolivien wird am Abend von San Juan gefeiert, die die kälteste Nacht des Jahres sein soll. Man trifft sich mir Freunden und Familie, genießt das Essen (vor allem Hot Dogs), Trinken und ein Lagerfeuer, dass einen warm halten soll. Der Rauch der vielen Lagerfeuer führt zu einer besonders verschmutzten Luft am nächsten Tag. Das ärgert die Anwohner, die am nächsten Morgen hustend und mit roten Augen aufwachen.

Das Democracy Center blog schreibt über die Anstrengungen der Städte, das verantwortungsvolle feiern zu fördern: „Werbespots der Stadt La Paz zeigten Rapper, die die Menschen aufforderten ‘dont burn’ (macht keine Feuer). Hier in Cochabamba lief eine kleine Gruppe in Feuer-Kostümen herum, die den ‘dont burn’-Slogan verbreiten wollten.“

Hugo Miranda von Angel Caido [ES] schreibt, dass er sich immer daran erinnert ein Lagerfeuer mit seiner Familie angezündet zu haben und stimmt zu, dass es zu der verschmutzten Luft beiträgt. Umweltschützer und Regierungsbeamte mahnen die Leute jedes Jahr, bei dem Fest keine Feuer anzuzünden. Aber Miranda denkt, diese Maßnahme sollte auf das ganze Jahr ausgeweitet werden.

Que puedo agregar, algunos condenan las fiestas como estas, que van reñidas con el Medio Ambiente, sin embargo la contaminacion no es problema de un dia, es un problema de 365 años, escuchar a los medioambientalistas, me hace recordar a lo que dicen los catolicos que con ir el Domingo a misa y festejar a una virgen o cristo creen que la salvacion ya esta asegurada.

Was kann ich hinzufügen? Mache verurteilen diese Feste, die schädlich für die Umwelt sind. Aber Luftverschmutzung ist nicht nur ein Thema für wenige Tage; es ist das ganze Jahr ein Problem. Ich erinnere mich an eine Aussage von Umweltschützern, dass viele Katholiken denken erlöst zu werden, nur weil sie jeden Sonntag in die Kirche gehen oder Fest zu Ehren Marias oder Christi feiern.

Essen nimmt eine wichtige Rolle bei den Feiern ein, und Vania Balderrama erinnert sich, warum ‘Hot Dogs’, eine traditionelles Gericht bei diesem Fest, in Bolivien nicht zum Alltags-Wortschatz gehört.

Yo había comprado salchichas, pero olvidé el pan, así que mandamos a la Amalia (la empleada) a comprar pan de hot dog. Nada. La pobre recorrió todas las tiendas cercanas, fue hasta la plazuela, casi llega al primer anillo y nada de nada, vino con la novedad de que no había en ninguna parte el famoso pan de Hot dog, así que yo toda furiosa – pues las salchichas ya estaban frías- me fui a la tiendita cerca de mi casa y pregunté dónde fregados podía encontrar pan de hot dog. La señora Tere me dijo que no sabía y mientras me hablaba llega una señora y le dice “me da pan de panchito” y doña Tere le da ¡pan de hot dog!!!!!.

Ich hatte Würstchen gekauft, aber das Brot vergessen – also schickte ich Amalia (unsere Haushaltshilfe) los, um Hot Dog-Brötchen zu kaufen. Nichts. Die Arme ging zu allen Geschäften in der Nähe, den ganzen Weg zu dem kleinen Einkaufszentrum und fand gar nichts. Sie kam zurück und sagte uns, es gäbe nirgendwo Hot Dog-Brötchen. Ich war verärgert, weil die Würstchen mittlerweile kalt geworden waren. Ich ging selbst zu dem kleinen Laden in der Nähe meines Hauses und fragte, wo zum Teufel ich Hot Dog-Brötchen bekommen könne. Mrs. Tere hatte auch keine Idee. Während wir sprachen kam eine andere Frau und fragte nach „Panchito“-Brot und Mrs. Tere gab ihr – Hot Dog-Brötchen!!!

Einige Blogger aus La Pez fanden ihre eigene Art San Juan zu feiern – mit einem Blogger-Treffen. Organisator Cronicas Urbandinas [ES] schreibt auf seinem Blog über die Einladung.

Jim Shultz von „Democracy Center“
Blogger aus La Pez

Veröffentlicht von Eduardo Avila

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